Mit einem Familienfest ist die Miniaturenausstellung "Kleiner Harz" im Wernigeröder Bürgerpark wiedereröffnet worden. Besonders beliebt bei den zahlreichen Besuchern am Sonnabend: das Wernigeröder Schloss in ganzer Schönheit.

Wernigerode. 68 000 Stunden Arbeit stecken im Modell des Wernigeröder Schlosses. "Ein Leben würde dafür nicht ausreichen", sagte Ingolf Fölsch am Sonnabend bei der Wiedereröffnung des "Kleinen Harzes" im Wernigeröder Bürgerpark. Der Chef der Oskar Kämmer Schule und geistige Vater des Miniaturenparks konnte seinen Mitarbeitern gar nicht genug für ihr Engagement danken – allen voran Andreas Knespel, "Bauleiter" des Schlosses.

Das Wernigeröder Wahrzeichen präsentierte sich in seiner ganzen Schönheit, detailgetreu bis aufs i-Tüpfelchen mit Brunnen, maroden Schornsteinen und den Schutzgittern an den Steinmauern. Aber auch die anderen neuen Modelle, wie das Brockenplateau und die Felswerke, sowie die gut 60 "alten" Miniaturbauten waren am Eröffnungstag von den Besuchern umlagert. Jeder wollte die Chance nutzen, den Harz und seine schönsten Sehenswürdigkeiten auf 1,4 Hektar Fläche zu erleben.

Seit Oktober befanden sich die Minihäuser in einer Art Winterruhe. In der Schauwerkstatt im Bürgerpark und in der Kämmer-Schule wurden Schönheitsreparaturen vorgenommen (wir berichteten).

Nun hoffen Fölsch und Bürgerpark-Chefin Marlies Ameling auf viele Gäste und eine ähnlich erfolgreiche Saison wie im Jahr 2009 mit immerhin 63 000 Besuchern. Ein Dankeschön ging an die Förderer des Miniaturen-Projektes, Kommunale Beschäftigungsagentur und Agentur für Arbeit, und an die Wernigeröder Stadtverwaltung. "Sie wissen, wie wichtig dieser Park für die Menschen ist", so Marlies Ameling.

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