Der Ilsenburger Heimatpreisverein tagte am Donnerstag wieder einmal und fasste eine wichtige Entscheidung: Die "Ilsenburger Eller", der Heimatpreis der Stadt, geht in diesem Jahr an den Verein "Kultur, Bildung und Freizeit".

Ilsenburg. "Wir haben uns dafür entschieden, in diesem Jahr wieder eine ¿Eller‘ zu vergeben - und zwar an den Verein ¿Kultur, Bildung und Freizeit‘ in Ilsenburg", verkündete am Donnerstagabend bei einem überraschend anberaumten Pressetermin Ortwin Ringleb, der Vorsitzende des Heimatpreisvereins der Stadt. Der Verein würdigt damit das inzwischen 15-jährige Engagement des Jugendvereins für die Stadt und deren Jugendliche. "Im Verein werden Angebote für Randgruppen geschaffen. Außerdem ist das soziale Engagement der Mitglieder enorm", meinte Ringleb und erinnerte nicht nur an das jährliche Kinder- und Straßenfest vor der eigenen Haustür, sondern auch an Hilfsprojekte, wie die Unterstützung für bedürftige Menschen in Namibia.

Der Preis wird dem Verein allerdings erst am 17. August dieses Jahres übergeben. Das Datum wurde bewusst gewählt, weil "Kultur, Bildung und Freizeit" dann seinen 15. Geburststag im Café am Heizhaus feiern wird.

Preisverleihung am 17. August

Die "Ilsenburger Eller" wird in unregelmäßigen Abständen an Menschen, Vereine oder Institutionen verliehen, die sich für das Wohl der Stadt verdient gemacht haben. Zu den Preisträgern zählten u.a. schon Gyula Horn, ungarischer Außenminister und späterer Ministerpräsident, der mit dem Abbau der Grenzzäune zu Österreich den Fall der Mauer eingeleitet hatte.