Wernigerode. Die Interessenvertretung der Einzelhändler ist mehr als nur eine Werbegemeinschaft. Sie ist der Stadt wichtig. Das haben die Gäste, darunter Oberbürgermeister Peter Gaffert, die Tourismuschefin Erdmute Clemens und Hochschulrektor Prof. Armin Willingmann, auf der Vollversammlung der Wernigeröder Innenstadthändler betont.

Für Horst Hoberg, Sprecher der Interessengemeinschaft, " ein positives Zeichen " und Motivation zugleich, " dass wir uns verstärkt für eine lebendige Stadt engagieren ". Und dazu sei jeder herzlich eingeladen, " in der Gemeinschaft mitzuwirken ", ergänzte Dietmar Hanisch. Gelegenheiten dazu bieten sich reichlich.

So wurde auf der Vollversammlung von der Mehrheit der Anwesenden beschlossen, die Geschäfte in der Wernigeröder Innenstadt in diesem Jahr an den ersten drei Adventssonntagen zu öffnen. Einwohner und Gäste können also am 28. November, 5. und 12. Dezember jeweils von 13 bis 18 Uhr einkaufen.

Hoberg : " Insgesamt wurde eingeschätzt, dass sich der Adventseinkauf in Wernigerode gut entwickelt hat und deshalb auch beibehalten werden soll. " Den im Vorjahr als Probe angebotenen " Adventsloskalender " unter Federführung von Thomas Schatz soll es auch diesmal zu Weihnachten wieder geben. Hoberg : " Die gemeinnützige Aktion, bei der die Händler Sachpreise sponsern, kommt Wernigeröder Vereinen zugute. "

Festgelegt wurde auch, dass der vierte gesetzlich mögliche Verkaufssonntag zum Töpfermarkt zu Pfingsten am 23. Mai, stattfindet und beim Rathausfest zum " Sommershopping " am Sonnabend, 19. Juni, eingeladen wird.

Die Einzelhändler können an dem Sonnabend zum Rathausfest die Waren vor ihren Geschäften an eigenen Ständen verkaufen. Hanisch : " In den Geschäften soll es zusätzlich verschiedene Aktionen geben. " In diesem Zusammenhang haben Ute Warnthal und Olaf Sauter von der Stadtverwaltung darauf hingewiesen, dass es auch möglich sei, am Sonntag, 20. Juni, einen Stand vor dem eigenen Geschäft aufzubauen. Es sei jedoch " zwingend erforderlich ", egal ob Sonnabend oder und Sonntag, dass die Händler ihren Stand bis Ende April im Rathaus bei Rainer Hochmuth ( Abteilung Kultur ) anmelden. Erfolge keine Meldung, so könne es passieren, dass der Platz anderweitig an reisende Händler vergeben werde, die bekanntlich zum Rathausfest gern in großer Zahl nach Wernigerode kommen würden.

Wie der Sprecher abschließend informierte, wollen die Geschäftsleute auch wieder in der Innenstadt für die Wernigeröder Schlossfestspiele werben. Mit den lilafarbenen Stühlen, aufgestellt vor den Läden, soll auf die Opernaufführungen aufmerksam gemacht werden. Hoberg : " Da diesmal Lortzings ‘ Wildschütz ‘ gespielt wird, werden die Stühle einfach mit entsprechenden Requisiten bestückt. "