Brocken. Diesmal also ein Mutmacher-Brockenstammtisch. Der gestrige 71. Treff von Politik, Wirtschaft, Tourismus und Medien bot das Podium für vier erfolgreiche touristische Unternehmen. Gastgeber Hans Steinhoff hatte zuvor " intern " die Parole ausgegeben : " Nicht jammern, das macht in diesen Zeiten ohnehin fast jeder. "

Pamela Groll ( Seilbahnen Thale ), Jens Lukas ( Kristalltherme ‘ Heißer Brocken ‘ Altenau ), Reinhard Roseneck ( HarzErlebnisZentrum Iberger Tropfsteinhöhle Bad Grund ) und Eric Voigt ( Hasseröder Ferienpark ) folgten der Steinhoffschen Regieanweisung gewiss gern, konnten sie doch ausnahmslos eine erfolgreiche Entwicklung vorstellen ( siehe auch Sachsen-Anhalt-Seite ). Eine Botschaft des Quartetts : Firmen selbst sollten sich Kooperationspartner in der Region suchen – im Interesse der Gäste und im eigenen. Der Hasseröder Ferienpark, so Voigt, arbeite gut mit der Westernstadt und der Okertaler Schifffahrt zusammen, die Seilbahnen in Thale kooperieren bei sogenannten Downhill-Angeboten, das sind Abfahrtsstrecken für Mountainbiker, mit Altenau, Hohegeiß und Schulenberg. Die Altenauer Therme hingegen spreche laut Lukas gezielt Betriebsräte in Konzernen wie MAN, VW und Alstom rings um Braunschweig an, " um den Menschen dort den unbekannten Harz so dicht vor ihrer Haustür " wieder näherzubringen.

Reinhard Roseneck aus Bad Grund hat bei seinen Gästen beobachtet, dass sie überhaupt nicht mehr in Ost- und Westharz unterscheiden : " Die Grenze gibt es aber leider noch in vielen Köpfen hier im Harz. "