Reddeber. Der Sozialausschuss besichtigte vor seiner April-Sitzung die Kindertagesstätte in Wernigerodes jüngstem Ortsteil Reddeber.

1954 war die heute unter dem Namen " Kleine Strolche " firmierende Einrichtung erbaut worden, berichtete Leiterin Carmen Möke. 2000 und 2009 musste das Gebäude jeweils erweitert werden. Vor drei Jahren erlebten die Reddeberaner eine böse Überraschung, als ein Wasserschaden für Verwüstungen sorgte. Davon ist allerdings längst nichts mehr zu sehen. Die in unterschiedlichen Farben gehaltenen Räume sind mit modernem Mobiliar ausgestattet. 52 Mädchen und Jungen von der Krippe bis zum Hort betreut Carmen Möke derzeit mit ihren vier Kolleginnen hier auf 209 Quadratmetern Fläche. Die Leiterin : " Unsere Kapazität liegt bei 55 Kindern. " Und : " Die Tendenz geht zu Ganztagsplätzen. "

Besonders engen Kontakt pflegen die " Kleinen Strolche " zu den Vereinen. Carmen Möke : " Wir sind im ländlichen Raum. Da wollen wir das Familiäre erhalten. " Ansonsten sind Reddebers Jüngste sehr mobil. Häufig geht es daher auf Wanderungen in die nähere Umgebung oder zum Spielen nach Minsleben und Pizzabacken in der dortigen Gutsmühle.

Ausschusschefin Sabine Wetzel versprach nach dem Rundgang, in den Haushaltsentwürfen künftig die Wünsche im Ortsteil zu beachten. So will sich das Gremium u. a. darum kümmern, dass sich die Bedingungen für die Hortkinder weiter verbessern.

Der Sozialausschuss wird übrigens auch bei seiner nächsten Beratung am 26. Mai wieder auf Reisen sein. Dann wollen die Mitglieder die Kindertagesstätte in Schierke besuchen.