Die Gemeinschaft der Helfer für notleidende Kinder ist weiter gewachsen. Am 3. Bürgerfrühstück für einen guten Zweck haben sich gestern auf dem Wernigeröder Marktplatz über 600 Menschen beteiligt. 65 Tische sind gebucht und mindestens 2000 Euro gespendet worden.

Wernigerode. " Es war toll. Wir kommen wieder und stellen dann noch einen Tisch dran. " Mit diesen Worten verabschiedete sich gestern um 14 Uhr eine Familie von Maik König. Für den Hauptorganisator des Bürgerfrühstücks " Der Harzkreis bruncht " in Wernigerode bester Lohn. Dabei hatten ihn und seine Mitstreiter vom Förderverein des Präventionsnetzwerkes, " live is my future " schon die gebuchten 65 Tische sehr beeindruckt. " Mit 50 hatten wir liebäugelt. Der Rekord ist einfach fantastisch ", so König, der sich ausdrücklich für die Unterstützung bei der Stadtverwaltung und Sportjugend bedankte.

Bei der Erstauflage vor drei Jahren waren es knapp 30 Festzeltgarnituren, im Vorjahr 47. Diesmal nun 65 Tische nebst Bänken, auf denen acht Personen und mehr Platz haben. Somit beteiligten sich mindestens 600 Menschen von Vereinen, Kirchen, Institutionen, Parteien und auffallend sehr vielen Familien. Insgesamt, schätzte Maik König ein, sind rund 2000 Euro durch die Tischmiete ( je 30 Euro ) und freiwillige Spenden zusammengekommen. Das Geld wird wieder für Projekte in der Kinder- und Jugendarbeit verwendet. Auch werden erneut notleidende Mädchen und Jungen persönlich unterstützt, damit sie am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.

" Auf diese Resonanz und das Ergebnis kann Wernigerode echt stolz sein ", meinte Oberbürgermeister Peter Gaffert bei der Eröffnung, pünktlich um 10 Uhr. Für ihn sei die Veranstaltung schnell ein Selbstläufer geworden, die somit traditionellen Charakter haben. Und obendrein noch einen vortrefflichen Nebeneffekt.

Ähnlich dem Weinfest, treffen sich nun auch zum Bürgerfrühstück Wernigeröder und Gäste auf dem Marktplatz, plaudern und lassen sich unterhalten. Diesmal vom Silstedter Spielmannszug, Frauenchor der Stadt, von den Oldtimerfreunden und Straßenmusikanten – alle freiwillig und unaufgefordert, bei schönstem Sonnenwetter.