Der lange Winter wurde von den Handwerkern gut genutzt. Die Innenarbeiten gingen wie geplant voran. Schon Ende März soll das neue Feuerwehrgerätehaus Darlingerode bezugsfertig sein. Aber es gibt auch noch Probleme mit anderen Teilen des Neubaus.

Darlingerode. Ein Gebäude mit zwei Finanzierungsmodellen nähert sich seinem Bauende - das neue Feuerwehrgerätehaus in Darlingerode. Zumindest der Trakt, in dem die örtliche Feuerwehr ihr neues Domizil haben wird, soll nach den Worten von Projektant Michael Weber Ende März fertig werden. " Es fehlen nur noch Kleinigkeiten, aber ich bin mir sicher, dass die Kameraden für Anfang April den Wiedereinzug planen können ", gab sich Weber optimistisch.

Bürgermeister Denis Loeffke und Michael Löwe aus dem städtischen Bauamt begutachteten den Baufortschritt mit Freude. " Die Firmen liegen sowohl zeitlich als auch preislich weitgehend in den Vorgaben ", würdigte Baufachmann Löwe die Leistungen der Handwerker. Denis Loeffke hingegen hat noch ein Problem, das vor seiner Amtszeit entstanden war und jetzt vom Stadtrat " ausgebügelt " werden muss. Es geht um die 50 000 Euro für den Bau eines Dienstzimmers für den Ortsbürgermeister und einen Beratungsraum für den Ortschaftsrat. Da hatte es Widrigkeiten beim Beantragen von Fördergeldern gegeben ( wir berichteten ), so dass Ortsbürgermeister Dietmar Bahr momentan noch ohne neues Büro dasteht und seine Sprechstunden weiter in Ilsenburg bzw. der Touristinformation abhalten muss.

Abhilfe soll es in der nächsten Stadtratssitzung Ende März geben. Dann könnte der neue Haushalt der Stadt ( der erste, der sowohl für die Kernstadt als auch deren Ortsteile Darlingerode und Drübeck gilt ), beschlossen werden. Im Entwurf wurden die fehlenden 55 000 Euro für den Darlingeröder Bau mit eingeplant. " Wenn der Stadtrat dem Vorschlag zustimmt, dann kann das Versäumte relativ schnell nachgeholt werden ", erklärte Denis Loeffke. Bis dahin werden nur die finanzierbaren Arbeiten erledigt. Der Innenausbau wurde wegen des fehlenden Geldes gestoppt.

Und so wird der komplette Neubau in zwei Etappen fertig. Der finanziell gesicherte Feuerwehrtrakt noch in diesem Monat - allerdings mit einer kleinen Einschränkung. Michael Weber klärte auf : " Wegen des langen Winters konnten einige Fassadenarbeiten nicht erfolgen. Das gleiche gilt für das Gestalten der Außenflächen. Auf einem halben Meter Schnee lässt sich nun einmal nichts pflanzen. " Weber versprach, dass die Arbeiten aber unverzüglich nachgeholt werden, sobald das Wetter dies zulässt. Trotzdem kann die Feuerwehr schon in Kürze einziehen und bald darauf wieder ihre volle Einsatzbereitschaft melden.