Hasselfelde. Mit großer Mehrheit wurde die CDULandtagsabgeordnete Angela Gorr ( 52 ) am Freitagabend erneut zur Kandidatin für die nächste Landtagswahl im Wahlkreis 16 bestimmt. Eine Gegenkandidatur gab es nicht.

Der Landtagswahlkreis 16 umfasst im Wesentlichen die Stadt Wernigerode und die Ortsteile der Stadt Oberharz sowie weitere Orte außerhalb des früheren Landkreises Wernigerode. Rund 60 der rund 250 Christdemokraten dieses Landtagswahlkreises hatten sich am Freitag zu der Nominierungsveranstaltung im Hasselfelder Kursaal versammelt. 87 Prozent stimmten für Angela Gorrs erneute Kandidatur, acht Parteimitglieder dagegen.

Damit zieht die gebürtige Braunlägerin in den Kampf um die Landtagsplätze bei der Wahl am 20. März 2011 in Sachsen-Anhalt. " Es ist noch viel Zeit, aber die Arbeit beginnt bereits ", sagte die Wernigeröderin

der Harzer Volksstimme nach ihrer Wahl. " Mit Herz für den Harz ", so ihr Slogan, will sich Angela Gorr vor allem dafür einsetzen, dass die neue Stadt Oberharz eine Heimatverbundene Kommune bleibt und wird sowie der Tourismus im gesamten Harz einen Aufschwung nehmen kann. Bereits jetzt auf Landtagsebene hauptsächlich für Wissenschaft, Bildung und Kultur sowie Petitionen tätig, sollen diese Themen auch künftig den Schwerpunkt ihrer Arbeit für die Menschen der hiesigen Region bestimmen, versprach die Politikerin und erfuhr viel Zuspruch. Sowohl ihre Parteikollegin im Bundestag, Heike Brehmer, als auch Christdemokraten aus Allrode, Hasselfelde und anderen Orten sowie - als Gast - Michael Ermrich begrüßten die Nominierung. Auch Parteifreund und Staatssekretär André Schröder ( Landesentwicklung und Verkehr ), von dessen Wahlkreis die Stadt Harzgerode an den Wahlkreis 16 gefallen sei, wie es hieß, wünschte alles Gute.

Als erneute Landtagskandidatin vorgeschlagen worden war Angela Gorr vom Regionalvorstand Frauen und Senioren Union Wernigerode, von der Frauen Union Harz und dem Ortsverband Benneckenstein sowie dem Stadtvorstand Wernigerode.