Reddeber. Die Nachwuchssorgen bei der Freiwilligen Feuerwehr in Reddeber gehören der Vergangenheit an. Das sei erfreulich, aber auch für den Fortbestand der Feuerwehr notwendig, sagte Wehrleiter Jörg Ohlrogge auf der Jahreshauptversammlung. Vier Mitglieder werden sich für den Aufbau der Jugendabteilung entsprechend schulen lassen. Ohlrogge : " Interessierte Kinder gibt es genügend im Ort. "

Mit Rückblick auf das besondere Ereignis im Vorjahr – die 100-Jahr-Feier der Feuerwehr – bedankte sich der Wehrleiter bei allen Mitgliedern und Helfern für die Unterstützung, besonders bei Wolfgang Lux für die Fahnenweihe und Horst Schädel für die Erstellung der Chronik. Einen herzlichen Dank richtete Ohlrogge auch an die Nordharzer Verwaltungschefin Hannelore Striewski und ihren Mitarbeitern für die jahrelange gute Zusammenarbeit. Seit Jahresbeginn gehört die Wehr zur Stadt Wernigerode. Oberbürgermeister Peter Gaffert unterstrich in seinen Grußworten den Wunsch, dass sich die Zusammenarbeit zwischen dem neuen Ortsteil und seiner Feuerwehr mit der Stadt ebenso gut entwickele, wie es in der Verwaltungsgemeinschaft

Nordharz der Fall war. Zur Statistik ist zu ergänzen, dass Reddebers Feuerwehr im Vorjahr zu acht Einsätzen gerufen wurde ; fünf Mal, um Brände zu löschen, zu einem Verkehrsunfall, zur Beseitigung einer Ölspur und zum Gasalarm auf den Wernigeröder Weihnachtsmarkt. Derzeit gehören drei Frauen und 16 Männer zur Abteilung der aktiven Brandschützer, vier Kameraden zur Altersabteilung, und zehn Mitglieder unterstützen Reddebers Feuerwehr als Förderer.

Beförderungen

und Ehrungen

• Feuerwehranwärterin :

Sophie Ohlrogge,

• Oberfeuerwehrmann :

André Ehlers,

• Löschmeister :

Michael Festerling,

• 10 Jahre Mitglied :

Hannes Werchan,

• 60 Jahre Mitglied :

Fritz Rettmer und Kurt Miehe.