Wernigerode. Die Gebäudeund Wohnungsbaugesellschaft Wernigerode mbH ( GWW ) hat einen Mieterbeirat für das in den 80-er Jahren erbaute Stadtfeld ins Leben gerufen.

Von Geschäftsführerin Kirsten Fichtner wurden die vier dafür in Betracht gezogenen Kandidaten in den Sitz des Unternehmens eingeladen. Bei Kaffee und Kuchen erläuterte sie Heiko Tietz, Gabriele Möller, Doris Eckstein und Silke Brandt ihr Anliegen. Die GWWChefin : " Wir hatten im vergangenen Jahr für energetische Sanierung gewonnen. " Die Vorbereitungen für die Umsetzung des " Die Welle " genannten Projekts laufen auf Hochtouren. Kirsten Fichtner : " Wir sind gerade dabei, die Heizungsanlagen untersuchen zu lassen. " Im Stadtfeld leben etwa 5000 Menschen in rund 2000 Wohnungen.

Für deren großflächige Modernisierung ist ein Mieterbeirat ein unbedingtes Muss, findet die GWW-Chefin. Denn : " Ansonsten sanieren wir an den Leuten vorbei. Das geht immer schief. " Drei bis vier Mal im Jahr soll sich das Gremium im Sitz des Unternehmens mit dessen Leitung treffen. Bei Problemen kann natürlich jederzeit zum Telefonhörer gegriffen werden, betont Kirsten Fichtner.

Projekt frühestens

ab 2011 umgesetzt

Und, zur " Welle " : " Wir reden hier von 11 Millionen Euro. " Teilweise wird es einen Rückbau geben müssen. Auf 20 bis 25 Jahre ist das Vorhaben angelegt. Die Geschäftsführerin : " Aber so weit sind wir noch nicht. " Der Beginn für die Umsetzung wird frühestens 2011 sein. Die Geschäftsführerin : " Wir brauchen Planungsvorlauf, die Finanzierung und die Akzeptanz der Mieter. " Denn für sie wird eine Mieterhöhung von einem Euro pro Quadratmeter unausweichlich sein.

Nach gut einer halben Stunde konstatiert Heiko Tietz : " Das ist kein schlechtes Angebot, sondern eine gute Sache. " Seit zwölf Jahren lebt er im Stadtfeld und bekundet seine Bereitschaft, im Mieterbeirat mitzuwirken. Doris Eckstein stimmt ebenfalls zu. Am 20. März sind es bereits 29 Jahre, dass sie ihre Wohnung dort beziehen konnte. Auch Gabriele Möller, seit sieben Jahren " Stadtfelderin " und Silke Brand ( 14 ) äußern ihr Einverständnis.

Kirsten Fichtner hat offensichtlich auch nichts anderes erwartet. Sie bedankt sich bei jedem der Vier mit einem Blumensträußchen. Die Geschäftsführerin : " Es wird nicht sofort funktionieren, aber sich einspielen. "