Minsleben. Auf ein ereignisreiches Jahr blickte Christine Below am Sonnabend bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Minsleben zurück.

So wurden die Kameraden laut ihrer Wehrleiterin zu 44 Einsätzen gerufen, wovon 35 allerdings nur Fehlalarme waren. Besonders hervorzuheben sind dabei der Brand der ehemaligen Schokoladenfabrik ( April ), ein Feuer in einem Keller im Wohngebiet Stadtfeld, der Brand an der Johanniskirche ( beide Juli ) und die Explosion eines Kühlaggregates eines Eiscafés ( Dezember ).

44 Mal Alarm : Das war nach den Worten von Christine Below soviel wie in den vergangenen vier Jahren zusammen. So mancher habe schon aufgeben wollen wegen der vielen Fehlalarme durch die sogenannten Brandmeldeanlagen. Die Wehrleiterin : " Aber lieber einmal mehr umsonst zum Gerätehaus gelaufen, als zu einem Brand in einem Altenheim ausrücken zu müssen. "

Aber nicht nur Einsätze bewältigten die acht Frauen und 25 Männer. Es gab auch im Dorf einmal mehr genügend zu tun. So wurde mit den vier Kindern der Jugendfeuerwehr das Osterfeuer abgesichert, beim Parkfest geholfen und die jüngsten Minslebener mit dem Nikolaus im Gerätehaus überrascht.

Kurz und bündig gestaltete sich anschließend die Wahl des stellvertretenden Wehrleiters. Als einziger Kandidat stand Frank Siedenberg auf der Liste. Er wurde auch prompt einstimmig gewählt.

Ein besonderes Lob erhielten die Minslebener von Oberbürgermeister Peter Gaffert für die geleistete Arbeit im Ortsteil, die Unterstützung der Vereine sowie den Einsatz bei der Explosion.

Zum Abschluss ihres Jahresberichts dankte Christine Below allen Familien, den Sponsoren und besonders den Küchenfrauen in der Feuerwehr, die immer für das leibliche Wohl sorgen.

• 10 Jahre Mitglied : Birgit Heller, Steffen Jöckiel, Torsten Friedrich ;

• 30 Jahre Mitglied : Martin Lisowski ;

• 50 Jahre Mitglied : Günter Mitteldorf ;

• Hauptfeuerwehrmann : Frank Siedenberg.