Wernigerode. " Gerd Mackensen ist ein Original ", sagt Rainer Schulze. Der Vorsitzende des Kunst- und Kulturvereins bereitet gerade gemeinsam mit Richard Küster die erste Ausstellung vor, die in diesem Jahr in der Galerie im Ersten Stock, Marktstraße 1, präsentiert wird.

" Echo in Color - Ein Ausschnitt aus dem Schaffen des Malers " ist die Exposition überschrieben. Mackensen, Jahrgang 1959, wurde in Nordhausen geboren. Von 1970 bis 1975 studierte er an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Seither ist er freiberuflich tätig und lebt heute in Sondershausen.

Richard Küster hat ihn dort besucht. Der Galerist : " Er wohnt in einer ehemaligen Grundschule, die er sich gekauft hat. " Sein vormaliges Atelier war ihm einfach zu klein geworden.

Gerd Mackensen ist laut Schulze derzeit nicht nur der bedeutendste Maler Thüringens, sondern gleichsam ein renommierter Buchillustrator und bundesweit in Galerien engagiert. Seine Vielseitigkeit wird sich auch den Kunstfreunden im Harz erschließen. Das stilistische Repertoire reicht vom klassischen Ölbild, über Karikaturen bis hin zu Akten und Liebesszenen. Letztere, so Schulze, lassen ihn und Richard Küster darüber nachdenken, ob am Eingang zum hintersten Ausstellungsraum nicht ein Schild mit der Aufschrift " Betreten erst ab 18 Jahre " angebracht werden sollte.

Der Vereinschef freut sich zudem schon auf das Gespräch, das er mit Gerd Mackensen zur Eröffnung am Donnerstag, 21. Januar, ab 19. 30 Uhr, in der Galerie im Ersten Stock führen möchte. Rainer Schulze : " Das wird lustig, denn er ist ein lockerer Typ. "