Wernigerode ( im / is ). Auch bei der Stadtverwaltung Wernigerode gehen die Vorräte an Streusalz zu Ende. Wie Pressesprecher Andreas Meling gestern auf Volksstimme-Nachfrage sagte, ist von dem mit 400 Tonnen komplett gefüllten Lager des Bauhofs nur noch " ein Haufen " über. Dieser werde für den Fall aufgehoben, dass Eisglätte einsetze. Momentan setzen die Kollegen deshalb nur Splitt ein. Wann die Nachbestellungen geliefert würden, so Meling, sei noch unklar. Der Rathaussprecher verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass die Streusandkisten nicht für den privaten Gebrauch bestimmt sind.

" Ich möchte Stadtwaldchef Michael Selmikat und seinen Mitarbeitern ein großes Lob aussprechen ", meldete sich Peter Günnel zu Wort. " Gestern war ich auf den Skiloipen im Wernigeröder Stadtwald unterwegs. Sie sind bestens gespurt. " Und die Beschilderung genüge völlig. In den vergangenen Tagen hatten einige Skifreunde den schlechten Zustand der Loipen kritisiert.

So auch Andreas Tille. Der Wernigeröder stellte klar, dass sich seine Kritik auf die Aussage bezog, dass " alle Loipen gespurt sind ". Das habe aber nicht den beobachteten Tatsachen entsprochen. Natürlich habe der Winterdienst Vorrang. Allerdings habe Michael Selmikat nicht erklärt, warum das Spurfahrzeug am 4. Januar nur einen Teil der Wege gespurt und den Rest mit Ketten plattgewalzt hat. " Noch weniger verständlich " sei laut Tille, warum ein Forstfahrzeug diejenige Hälfte der Kühnkopfloipe zerstörte, die hergerichtet war.

Eine juristische Frage bewegt unterdessen Klaus-Dieter Franz. Laut Satzung der Stadt seien Hauseigentümer verpflichtet, den Bürgersteig bis 7 Uhr früh zu beräumen. Was aber passiere, wenn der Schneepflug um 7. 30 Uhr die Straße befahre und alles wieder zuschütte, ein Passant deswegen stürze und sich verletze ? Franz : " Gibt es eine Möglichkeit der Absicherung ?" Wie solle er schließlich den Weg nochmals fegen, wenn er berufstätig und deshalb nicht mehr zu Hause sei ? Übrigens