Elbingerode ( bfa ). " Wir sollten ruhig kurz innehalten ", sagte Bürgermeister Andreas Flügel am Dienstagabend in der letzten Tagung dieses Stadtrates, denn mit der neuen Einheitsgemeinde Oberharz beginne auch für die Geschichte Elbingerodes, Stadtrecht seit etwa 1564, eine neue Ära.

Flügel verwies auf die wechselvolle Zugehörigkeit des Elbingeröder Gebietes zu Hannover, Preußen, Welfen und Wernigerödern im Lauf der Jahrhunderte. " Elbingerode wird nicht untergehen ", sagte der Stadtchef, die neue Kommune berge viele Chancen, habe eine tolle Landschaft und etliche " starke " Alleinstellungsmerkmale für den Tourismus. " Neuwerk gibt es immer noch, trotz Eingemeindung in Rübeland, und in Königshütte spielen heute noch Rothehütte und Königshof Fußball ", sah der Bürgermeister optimistisch in die Zukunft. ( Aus Rothehütte und Königshof war 1936 der Ort Königshütte geworden )

Andreas Flügel dankte in dieser letzten Sitzung allen Ratsmitgliedern und allen Aktivisten in der Stadt für ihren Einsatz. Besonders erwähnte er Andreas Edert, der seit der Wende ununterbrochen im Elbingeröder Stadtrat mitarbeitete, sowie den Stadtratsvorsitzenden Rudolf Beutner für seinen langjährigen Einsatz für die Stadt. " Wir werden auch künftig gemeinsam in der neuen Einheitsgemeinde das Beste für die Bürger herausarbeiten ", schloss Flügel und versprach wie Hasselfeldes Heiko Kaschel, dass auch Elbingerode ein " massiver Baustein " im neuen Gebilde der Stadt Oberharz am Brocken sein werde. Für die Arbeit dazu und für eine generell hohe Wahlbeteiligung im Oberharz gab er allen ein bergmännisches " Glück auf !" mit auf den Weg.