Minsleben. Das Dauerthema Ausbau der Zufahrtsstraße zum Wohngebiet " Gartenbreite " im Wernigeröder Ortsteil ist vom Tisch. Der Kompromiss heißt regelmäßig zwei, drei Fuhren Schotter zur Ausbesserung des Weges.

Darauf verständigten sich der Ortschaftsrat und die vier dort wohnenden Familien in der jüngsten, extra deswegen außer der Reihe einberufenen Sitzung des Gremiums. Bei einer Befragung hatten zuvor drei der Betroffenen den Ausbau abgelehnt, aberaufeineVerbesserung der Situation gedrängt.

Im Kulturraum der Geschäftsstelle hatte zuvor Wolfgang Höhns das Problem noch einmal kurz umrissen. Demnach gab es bereits 2001 erste Pläne zur Sanierung des etwa 80 Meter langen Teilstücks. Mit Gehweg und " ein, zwei Lampen ", so der Mitarbeiter des Tiefbauamtes, wurden die Gesamtkosten auf etwa 40 000 bis 50 000 Euro geschätzt.

Laut Thomas Mendritzki, im Rathaus zuständig für Ausbaubeiträge, liegen diese unter Vorbehalt in allen Fällen im vierstelligen Bereich, " wobei einer nach oben ausschert ". Das Votum gegen das Projekt nannte Mendritzki " für die Stadt eindeutig ".

Dass dies erledigt ist, bekräftigte auch Volker Friedrich. Der Ordnungsdezernent : " Wann der Ausbau käme, ist ohnehin ungewiss. In den nächsten zehn Jahren bestimmt nicht. " Eine Möglichkeit wäre, dass die Anwohner ihre Einfahrten auf eigene Kosten herrichten lassen. Die zweite eben das regelmäßige Aufschottern der Piste. Friedrich : " Wir müssen eben dafür sorgen, dass das Material da ist. "

Ortsbürgermeister Knut Festerling umschrieb letzteren Vorschlag mit der Formulierung " kostenneutrale Lösung " für die Betroffenen. Noch vor Weihnachten soll es dafür einen Termin mit den Minslebenern geben. Festerling versprach, die Volksstimme dazu einzuladen.