Wernigerode. Zahlreiche Überraschungen gab es am Sonnabend bei der Premiere eines Adventsnachmittags in der städtischen Kinderkrippe in der Lindenbergstraße.

Die vorweihnachtliche Feier wurde in das Programm aufgenommen, da das traditionelle Herbstfest in diesem Jahr abgesagt werden musste. Dringend notwendige Dacharbeiten verhinderten dies. Doch nun sind die Handwerker weitgehend fertig, so dass Krippenleiterin Gabi Günsche und ihre Mitarbeiterinnen das Traditionsfest in Form des Adventsnachmittags vorbereiten konnten.

Für die in der Krippe betreuten 60 Mädchen und Jungen gab es viel zum Bestaunen. Dort, wo sie sonst spielen dürfen, waren Bastelstände eingerichtet, ein Gruppenraum wurde zur Märchenbühne, in einem anderen Zimmer gab es Kaffee, Kuchen und Plätzchen. Überall war in der großen Villa etwas los.

Nur das Wetter spielte nicht wie erhofft mit. Das störte zwar das gemütliche vorweihnachtliche Treiben in den Gruppenräumen nicht, allerdings musste der abschließende Lampionumzug am frühen Abend abgesagt werden. Er fiel buchstäblich ins Wasser.

Trotzdem waren sich am Ende die Organisatorinnen und ihre Gäste einig - der Adventsnachmittag für die Knirpse und deren Eltern war eine gelungene Veranstaltung.

Applaus gab es auch für einige Eltern und Sponsoren, die die Arbeit der Einrichtung finanziell unterstützten. Alexander Kasten vom Wernigeröder Kartoffelhaus übergab eine Spende von 125 Euro, die bei der Versteigerung einer Erntekrone zum Marktstraßenfest erzielt wurde. Manja Liß, sie betreibt ein Nagelstudio, und ihr Schwiegervater Horst Liß von der Firma HET, stockten den Betrag durch private Zuwendungen noch etwas auf. Der finanzielle Grundstock für das nächste Krippenfest ist damit also gelegt.