1000 Euro aus dem Erlös ihres Tages der offenen Tür überbrachten Vertreter des Talsperrenbetriebs des Landes Sachsen-Anhalt an den Verein " Rettung Schloss Blankenburg ". Damit sollen die Arbeiten zum Erhalt des Wahrzeichens unterstützt werden. Der Landesbetrieb fördert vor Weihnachten noch weitere Vereine.

Blankenburg. Im Sommer dieses Jahres hatte der Talsperrenbetrieb des Landes Sachsen-Anhalt ( TSB ) mit Sitz in Blankenburg zu einem Tag der offenen Tür eingeladen, zu dem die Besucher aus nah und fern in kaum erwarteten Scharen geströmt waren. Unter anderem konnten bei dieser Gelegenheit auch die Anlagen im Inneren der Rappbode-Staumauer besichtigt werden. Dafür war ein kleiner Obolus zu entrichten, der nun wie andere Einnahmen an verschiedene Einrichtungen der Harzregion verteilt wird.

Vor wenigen Tagen besuchten Vertreter des TSB das Blankenburger Große Schloss und hatten einen Scheck über 1000 Euro für den Verein " Rettung Schloss Blankenburg " dabei. Beatrice Hasler vom TSB und Dr. Wolfgang Milch als Vorsitzender des Verwaltungsrats überreichten das Geschenk an den Verein, dessen Vertreter sich wiederum ganz herzlich für die Zuwendung bedankten.

Die Rappbodetalsperre ist wohl das größte Trinkwasser-Reservoir des Landes, weitere Gewässer wie der Muldestausee oder die Talsperre Kelbra gehören aber ebenfalls dazu. Auch dort gibt es regelmäßig Tage der offenen Tür. " Sie werden stets gut angenommen, aber die Veranstaltung an und in der Rappbodestaumauer war Spitze ", betonte Geschäftsführer Burkhard Henning bei der Scheckübergabe. Daher solle es voraussichtlich auch im kommenden Jahr eine solche Aktion geben.

Der Schlossverein übergab den Gästen ein kleines Souvenir als Dankeschön und führte danach durch die altehrwürdigen herzoglichen Gemäuer. Dort zeigten diese sich sehr angetan vom Fortschritt der durch den Verein angetriebenen Arbeiten zum Erhalt des Bauwerks. Sie wünschten den Schlossfreunden aber auch weiterhin viel Mut und Kraft bei ihrer übernommenen gewiss nicht einfachen Aufgabe.

Der Schlossverein hatte hier den größten " Happen " an Zuwendung bekommen. Zwei weitere Blankenburger Einrichtungen erwarten in den nächsten Tagen, so die Ankündigung des Talsperrenbetriebs, ebenfalls einen Besuch der Spender.