Hasselfelde ( bfa ). Insgesamt haben 5211 Wähler / innen von 11 037 Wahlberechtigten im Gebiet der Oberharz-Stadt am 6. Dezember ihr Wahlrecht wahrgenommen. Das sind 47, 21 Prozent.

Diese Zahl geht aus dem nun veröffentlichten endgültigen Wahlergebnis hervor. 15 278 gültige Stimmen wurden abgegeben, 101 Stimmzettel waren ungültig. Bei den gültigen Stimmen hat der Wahlbereich 2 ( Elbingerode / Umgebung ) mit 5658 Stimmen die meisten, der Wahlbereich I ( Benneckenstein / Umgebung ) die wenigsten mit 4471. Wahlbereich III ( Hasselfelde / Umgebung ) liegt dazwischen mit 5149 gültigen Stimmen.

Zur gleichzeitig erfolgten Stadtratswahl in Hasselfelde besagen die Zahlen, dass von den 2108 Hasselfelder Wahlberechtigten 1067 an die Wahlurne gingen. Das sind 50, 62 Prozent. Lediglich 38 Stimmenzettel waren ungültig.

Gegen das Wahlergebnis für den Stadtrat Oberharz ist inzwischen ein Einspruch eingelegt worden. Und zwar vom Stieger Ratsmitglied Jürgen Weißleder ( Bürgerinitiative Oberharz ). Er gibt an, dass die Entscheidung über Stieges Beitritt zur Stadt Oberharz am Brocken seinerzeit nicht korrekt gefällt worden sei und dazu ein Verfahren laufe. Dieses " schwebende Verfahren " lasse keine weiteren Entscheidungen in dieser Sache zu, meint Jürgen Weißleder.

Stiege habe wie alle anderen Orte den Beitritt beschlossen und bereits besiegelt, war in einer ersten Reaktion im Wahlausschuss zu erfahren. " Wir werden den Einspruch im neuen Stadtrat zur konstituierenden Sitzung genau prüfen und dann entscheiden ", reagierte Wahlleiter und Oberharz-Bürgermeister in spe, Andreas Flügel, auf den Einspruch. Die erste Tagung des Stadtrates ist etwa Mitte Januar geplant.