Fast 8000 Menschen aus Ost und West feiern am 11. November im Eckertal. Dort, wo sich genau vor 20 Jahren aus einem provokanten " Picknick " auf dem Grenzstreifen am Ortsrand von Stapelburg die Maueröffnung entwickelte. Das Interesse an diesem Thema ist ungebrochen, Zeitzeugen, Betroffene, Flüchtlinge, Grenzer und Einwohner aus vielen Orten im Harz strömen an die Stelle, wo Deutschland und Europa Jahrzehnte lang geteilt waren. Viele ununterbrochen schon zum 20. Mal.

Grenzöffnungsfeiern gibt es auch zahlreich im Oberharz. An der Bremke bei Elend / Braunlage ( B 27 ) sowie auch bei Benneckenstein / Hohegeiß wird besonders kräftig gefeiert. Dort sowie auch bei Sorge / Braunlage ( B 242 ) werden gemäß Brockenerklärung riesige Erinnerungsschilder an die überwundene Teilung aufgestellt. Die darauf genannten Daten für die Grenzöffnungen sind umstritten. Umstritten ist auch die Teilnahme des letzten Grenzkommandeurs von Sorge an der Aufarbeitung der Grenzgeschichte. Er steht dazu, seine Mitarbeit wird als ehrlich geschätzt, andere lehnen sein Engagement strikt ab.