Wernigerode ( ru ). Auf arbeitsreiche und auch erfolgreiche Monate blicken die Harzer Doku-Filmer zurück. Das bescheinigte der Vorsitzende Volker Kastius den Vereinsmitglieder auf der Jahreshauptversammlung und zog insgesamt eine positive Bilanz.

Für die einzelnen Filmprojekte seien erstmalig Aufnahmeteams gebildet worden, die auf der Zusammenkunft über die Ergebnisse ihrer Dreharbeiten berichteten. " Dass dabei auch sehr offen und kritisch über Verbesserungsmöglichkeiten der Arbeit im Team, der Qualität der Aufnahmen und die Organisation diskutiert wurde, liegt in der Natur der Sache ", so Pressesprecher Eberhard Schubert. Immerhin sei der Verein erst im Februar vergangenen Jahres gegründet worden. " Durch die gemeinsamen Aktivitäten ist aber ein freundschaftliches Verhältnis untereinander gewachsen ", fügte Schubert hinzu.

Noch im Dezember dieses Jahres wird der Verein die Filme über den diesjährigen Johannes-Brahms-Chorwettbewerb, das Harzfest und einen Streifen zum 20-jährigen Bestehen der Kindertagesstätte " Harzblick " übergeben. Kurz vor der Vollendung steht eine Dokumentation zur Eröffnung der Ausstellung " 20 Jahre Städtepartnerschaft Wernigerode – Neustadt an der Weinstraße ". Alle diese Filme werden auch im Offenen Kanal Wernigerode zu sehen sein.

Eine relativ umfangreiche Dokumentation zur Entwicklung der Städtepartnerschaft wird erst im kommenden Jahr beendet sein. " Wir haben noch so viel wertvolles Material aus den ersten zehn Jahren bekommen, das mit verwendet werden soll ", begründete Schubert. Zu den anderen Vorhaben 2010 teilte er mit : " Es laufen Vorgespräche für eine Film zum Jubiläum der Rübelandbahn. " Außerdem werden auch die kommenden Höhepunkte in Wernigerode und den Ortsteilen ausreichend Stoff für viele neue Projekte bieten.

Nicht unerwähnt soll bleiben, so Schubert weiter, dass die Mitgliederversammlung erstmalig in den neuen Räumen des Offenen Kanals Wernigerode stattfand. In der oberen Etage des Arbeitsamtes haben die Doku-Filmer nun eine Heimstatt gefunden. Das Vorstandsmitglied : " Dafür sei nochmals herzlich gedankt. " Letztlich werde dies der ohnehin guten Zusammenarbeit dienlich sein. Einen ebenso herzlichen Dank richtete er an die Stadtverwaltung für die ideelle und finanzielle Förderung zahlreicher Filmprojekte.