Quedlinburg ( ga / mz ). Der Ölkonzern Total Deutschland will unweit der vierspurigen B 6 an der Anschlussstelle Quedlinburg-West eine Tank- und Rastanlage bauen.

Dazu muss der Flächennutzungsplan der Stadt Quedlinburg geändert werden, da die Fläche noch als landwirtschaftliches Areal ausgewiesen ist. Der Bauausschuss des Quedlinburger Stadtrates gab dazu mehrheitlich seine Zustimmung. Zwischen Geflügelfarm und B 6 n soll an der B 79 Richtung Halberstadt auf einem rund 60 000 Quadratmeter großen Areal gebaut werden.

Unter dem Projektnamen " Lkw-freundliche Tankstelle Quedlinburg an der B 79 " entstehen, wenn das Vorhaben umgesetzt wird, parallel zur Straße ein Shopgebäude mit Bistro sowie zwei überdachte Tankfelder, getrennt nach Pkw und Lkw. Dahinter soll ein separates Gebäude für ein Schnellrestaurant seinen Platz finden. Zudem ist vorgesehen, genügend Parkplätze speziell für Lkw einzurichten.

Die Verwaltung informierte den Ausschuss zugleich über Untersuchungen zum Bau einer Tank- und Raststätte an der B 6 n unweit des Lehofs zwischen den beiden Anschlussstellen Quedlinburg-West und -Ost. Wegen der Langwierigkeit des Verfahrens, bis Baurecht besteht, wird das Projekt an der B 79 nur marginal davon tangiert sein, wurde betont.

Baustart könnte bereits in etwa einem Jahr sein

Wir sind, wenn es umgesetzt wird, mit unserem Bau auf jeden Fall die ersten ", sagte Baufachbereichsleiter Rolf Langhammer. Er teilte mit, dass die Kreisverwaltung ihre Bereitschaft signalisiert habe, die Fläche für die Tank- und Raststätte an der B 79 aus dem Landschaftsschutzgebiet zu entlassen. Rolf Langhammer geht davon aus, dass, wenn das Verfahren zügig durchgezogen wird, in etwa einem Jahr die Umsetzung des Projektes in Quedlinburg möglich ist.