Wernigerode. Fast zehn Jahre habe man im Rathaus darauf gewartet. Nun sei die spürbare Verbesserung der Verkehrssituation an Wernigerodes Stadtecke in Sicht. " Es fehlt nur noch die Unterschrift in der Landesbehörde ", sagte Jörg Völkel in der Sitzung des Finanzausschusses und informierte über das neue Bauprojekt sowie die Finanzierung.

Anstatt einer Ampelkreuzung " mit vier, fünf Ästen, die für Touristen ein ‘ toller Empfang ‘ wäre ", so der Bauamtsleiter, soll auf der HalberstädterStraßezwischenLindenallee und Kohlgartenstraße ein " Turbokreisel " entstehen. Die Rimbecker Straße wird " abgehangen ", sie ist vom Wohngebiet " Burgbreite zu erreichen. Baubeginn könnte 2010 sein.

" Turbo ", wie Vökel erläuterte, deshalb, weil es sich um einen mehrspurigen Kreisverkehr handelt, " der für Autofahrer zum Intelligenztest werden könnte ". Um die Sicherheit der Fußgänger zu gewährleisten, die zwischen Anger-Parkplatz und Innenstadt unterwegs sind, soll die Ampel an der Stadtecke weiter in Betrieb bleiben. " Selbst wenn es dadurch zu Staus kommt, bringt die Kreiselvariante insgesamt eine erhebliche Verbesserung. "

Die Kosten für das vom Bund geförderte Projekt belaufen sich auf insgesamt rund drei Millionen Euro. Der Anteil der Stadt beträgt etwa 1, 4 Millionen Euro. Davon sollen 2010 790 000 Euro bezahlt werden. Der Rest erfolgt 2011. Dem Bauvorhaben samt Finanzierung stimmten die Ausschussmitglieder zu.