Die Bauarbeiten rund um das Internat des Landesmusikgymnasiums neigen sich dem Ende zu. Das Außengelände der Unterkünfte an der Salzbergstraße in Wernigerode erstrahlt bald in neuem Glanz mit vielen zusätzlichen Freizeitangeboten für die 150 Internatsschüler.

Wernigerode. Bagger, Sandberge, unbepflanzte Beete. Noch sieht es rund um das Internat des Landesmusikgymnasiums an der Salzbergstraße wie auf einer Baustelle aus. Doch " langsam wird erkennbar, was hier entstehen soll ", sagte Schulleiter

Dr. Detlef Gieseler.

Gestern lud er zu einer Führung ein, da die Bauar- Außengelände beiten auf dem nun in die Endphase rücken.

Der zuständige Architekt Steffen Köhler erklärte den Besuchern dazu : " Der neu gestaltete Außenbereich wird alle drei Internatsgebäude miteinander verbinden. " Den Mittelpunkt bildet die separate Freitreppe, welche auch als Sitzmöglichkeit dienen wird. Direkt davor entsteht ein Rondell mit Holzauflagen, ebenfalls zum Verweilen an der frischen Luft. Rechts von der alten Villa wurde eine Tischtennisplatte aufgestellt. Direkt gegenüber soll noch in dieser Woche das multifunktionale Sportfeld für Ballsportarten jeglicher Art fertiggestellt werden, so der Architekt. Ein Grund mehr für die Musikschüler, sich auf den Frühling zu freuen.

Auf die momentan noch kahlen Beete werden unter anderem Rosen gepflanzt. Drei junge Ahornbäume sollen hier bald Schatten spenden. " Mit viel Grün soll der Hof zu einem Wohlfühlort für die Mädchen und Jungen aus dem Internat werden ", so der Schulleiter.

" Ich habe bisher kaum Bauarbeiten von so hoher Professionalität erlebt ", lobte Steffen Köhler die gute Kooperation der einzelnen Betriebe untereinander und bedankte sich dafür bei allen Beteiligten. Begonnen hatten die Arbeiten bereits im März dieses Jahres. Im Dezember soll der Außenbereich eingeweiht werden. Die Kosten in Höhe von 900 000 Euro übernimmt das Land als Träger des Landesmusikgymnasiums.

Damit ist die Phase der Umgestaltungen an der Salzbergstraße jedoch noch längst nicht abgeschlossen. So ist für das nächste Jahr die Sanierung des grauen Villa-Anbaus geplant. " Wir leben hier also weiter auf einer Baustelle ", sagte Detlef Gieseler schmunzelnd. Bisher habe sich aber noch kein Schüler beschwert.