Altenbrak ( bfa ). Freitag ist offenbar Spatentag in der Bodetalgemeinde : Eine Woche nach dem Baustart an der Otto-Brücke wurden letzten Freitag am Vorabend zum Tag der deutschen Einheit schon wieder die Spaten geschwungen.

Ortsbürgermeister Ralf Trute begrüßte dazu etwa 50 Ratsmitglieder aus Altenbrak und Thale, Vertreter von Baufirmen und Bürger auf der Waldbühne. Dort werden nach der bereits erfolgten Sanierung des Sanitärgebäudes nun die Requisitenräume und die Beleuchtungstürme für rund 136 000 Euro auf modernen Stand gebracht. 40 000 Euro dafür fließen aus Förderprogrammen in die Gemeinde.

Ralf Trute erinnerte in einer kurzen Ansprache daran, dass die Waldbühne einst von den fleißigen Altenbrakern selbst gebaut und im Sommer 1951 eingeweiht worden war. Nach etlichen kleineren Arbeiten sei es an der Zeit, das Naturtheater gründlich zu sanieren. Die Sitzplätze wurden gemäß Bedarf bereits von einst über 1000 auf etwa 800 reduziert. Pro Theatervorstellung kämen um die 300 Gäste, so Trute.

Betreut wird Altenbraks Waldbühne nun von Thale aus. Wie Stadtchef Thomas Balcerowski sagte, werde die Hexentanzplatz GmbH sich um das Bergtheater Thale, das dortige Klubhaus und auch um die Waldbühne kümmern. Dabei werde sie mehr Möglichkeiten für Bespielungen haben und nutzen, so Balcerowski.

Die jetzt gestarteten Arbeiten sollen bis November geschafft sein. Dann steht noch die Modernisierung der Umkleideräume für die Akteure auf der Bühne ins Haus, Trute : " Eins nach dem anderen. "