Wernigerode. Kleiner Bauernmarkt ganz groß. Auf dem Hof der Krellschen Schmiede herrschte am Sonntag ein Kommen und Gehen. Viele Wernigeröder und Gäste schauten Handwerkern über die Schulter, begutachteten Ausstellungsstücke und probierten Speis und Trank. Alles wohlschmeckend, denn die Waren fanden reichlich Abnehmer – ob am Stand einer Käserei aus Westerhausen, Bäckerei aus Benneckenstein, zweier Bildungsträger aus Blankenburg, einer Köhlerei oder des Schäferhofes in Langenstein. Schon am frühen Nachmittag hatten frisches Gemüse und Obst, Wurst, Käse und Eier, Honig und vieles mehr den Besitzer gewechselt.

" Die ökologisch erzeugten Produkte kommen sehr gut an ", stellte Elke Selke fest. Die Mitarbeiterin der Harzkreisverwaltung gehörte zu den Mitorganisatoren des Kleinen Bauernmarktes, der zum Tag der Regionen erstmals auf dem Schmiede-Hof ausgetragen wurde. Sie zeigte sich besonders zufrieden, da das Konzept, für Erzeugnisse aus der Landwirtschaft im Harz zu werben und historische Handwerkskunst vorzustellen, " voll aufgegangen ist ". Dehalb könne sich Elke Selke gut vorstellen, dass diese Form des Marktes regelmäßig stattfinde. " Vielleicht einmal im Monat. "

Ein Dankeschön für die auf Anhieb gelungene Veranstaltung zollte sie Schmiedemeister Wolf-Dieter Wittig, dem Team vom Zentrum HarzKultur, der Wernigeröder Stadtverwaltung sowie den Mitwirkenden des Kulturprogramms : Sängerinnen vom Musikgymnasium, die Trachtengruppe Benneckenstein und " Harzgeistern " Wernigerode.