Friedrichsbrunn ( mz ). Der per Bürgerentscheid abgewählte Bürgermeister von Friedrichsbrunn, Albrecht Loeffl er, hat sich mit einem Rundbrief an die Öffentlichkeit gewandt.

Das Ergebnis vom Wahlwochenende sei für ihn zwar " bitter, aber nicht überraschend gewesen ", nachdem " die Mitglieder des neuen Rates und der Bürgerinitiative " Pro Friedrichsbrunn " massiv auf diese Abwahl gedrängt " hatten. Loeffler verlasse sein Amt nicht nur mit einem ausgeglichenen Haushalt, sondern auch mit der Gewissheit, sich bis zuletzt für die " größtmögliche, in Jahrhunderten gewachsene Eigenständigkeit unserer Heimatgemeinde eingesetzt zu haben ".

Er müsse akzeptieren, dass die Mehrheit der Bürger dies wohl anders sehe und bedankt sich ausdrücklich bei den 274 Friedrichsbrunnern, die ihm mit ihrem " Nein " zur Abwahl den Rücken gestärkt hätten. Sein Dank gelte auch den Mitgliedern des alten, bis zum Sommer tätigen Gemeinderates, mit dem er über viele Jahre hinweg " gut und erfolgreich zusammengearbeitet " habe, sowie den Bürgermeisterkollegen

der Verwaltungsgemeinschaft und den Mitarbeitern des Verwaltungsamtes.

Nach wie vor befürchte er, dass sich als Folge der Eingemeindung nach Thale schon nach wenigen Jahren Ernüchterung breitmachen und sich " mancher jetzt forcierte Wunschtraum in Luft aufl ösen " werde. Loeffler : " Ich hoffe nur, dass diejenigen, die uns zur Durchsetzung ihrer Interessen mit fl iegenden Fahnen in diese Eingemeindung getrieben haben und treiben, dann auch bereit und in der Lage sind, wirklich Verantwortung für unseren Ort zu übernehmen. "