Langeln. Mehr als 200 Interessierte haben gestern die Straßen in Langeln gesäumt, als zum Auftakt des Erntefestes ein Umzug mit alter Landtechnik durch den Ort zog. Musikalisch angeführt wurde der " Lindwurm " von Mitgliedern des Langelner Blasorchesters. Eingeladen hatten zu dem Spektakel neben den Bläsern auch der Rassegefl ügelzuchtverein des Ortes.

" Ich bin richtig

begeistert "

" Ich bin richtig begeistert ", freute sich Rüdiger Giesecke, Mitglied im Blasorchester und einer der Organisatoren, über den großen Zuspruch. Gekommen waren gestern mehr Besucher als im Vorjahr, schätzte er ein. Auch beim Umzug blieben die Langelner nicht unter sich. Mit einigen alten Landmaschinen waren z. B. auch Mitglieder der Interessengemeinschaft historische Landtechnik aus Wasserleben dabei und reihten sich ein.

Besucher wie Teilnehmer ließen sich vom nasskalten Herbstwetter nicht abschrecken – auch wenn es kurz vor dem Beginn des Festes noch geregnet hatte, war Giesecke erleichtert.

Geboten wurde den Gästen rund um das Vereinshaus der Bläser und Gefl ügelzüchter – das übrigens auch das Ziel des Umzuges war – so einiges. Neben Kaffee, Kuchen, Bratwürsten und anderen Leckereien spielten die Blasmusikanten auf. Die Gefl ügelzüchter hatten ihre Tiere ausgestellt, und nur wenige Meter weiter konnte die alte Landtechnik besichtigt werden.

Besonderer Höhepunkt war dabei eine alte Dreschmaschine aus Großvaters Zeiten. Die Maschine habe in der Altmark rund 60 Jahre im Schuppen gestanden, so Giesecke. " Im Februar ist sie dann nach Langeln geholt worden ", erläuterte der Mitorganisator. Über das Frühjahr sei an der alten Technik gebastelt worden – und das solange, bis die Dreschmaschine zum Erntefest in voller Aktion gezeigt werden konnte. Erst wenige Tage vor dem Festtag war die Maschine das erste Mal zur Probe gelaufen. Besonders aktiv beim Herrichten seien Rainer Schmidt und Hubertus Festerling gewesen, erwähnte Rüdiger Giesecke voller Lob und dankte den beiden.