Beim " Stadtradeln & Co " haben die Wernigeröder in diesem Jahr einen neuen Rekord aufgestellt. Sie erstrampelten 4064 Kilometer mehr als 2008 und rollten damit erstmals einmal um den Äquator.

Wernigerode. Vom 1. bis zum 21. September hieß es " Stadtradeln & Co - Wernigerode fährt Rad ". Mitorganisator Ulrich Eichler zeigte sich bereits unmittelbar nach Ende der Aktion sehr optimistisch, das Resultat von 2008 noch überboten zu haben.

Der Energie- und Umweltbeauftragte im Rathaus sollte Recht behalten. Nach dem Eingang aller Meldungen steht jetzt fest : Die 281 für Wernigerode gestarteten Pedalritter haben insgesamt 40 481 Kilometer und damit 4064 Kilometer mehr als im Vorjahr bewältigt. Das bedeutet gleichzeitig eine Premiere. Denn, so Eichler : " Damit haben wir den Äquator erstmals das 1, 01-fache umrundet. "

Möglich wurde dies durch das Engagement von 14 der 40 Stadträte. So strampelten Uwe-Friedrich Albrecht, Roland Richter, Siegfried Siegel, Reinhard Wurzel, Sabine Wetzel, Rainer Schulze, Dieter Kabelitz, Christian Härtel, Armin Willingmann, Michael Hartung, Wilfried Pöhlert, André Weber, Karl-Heinz Mänz und Kevin Müller mit ihren Mannschaften um die Wette. Auch Rathauschef Peter Gaffert und Benzingerodes Ortsbürgermeister Siegfried K. Müller mobilisierten einige Mitstreiter. Bester Teilnehmer war Rad-Senioren-Amateurweltmeister Hans-Peter Grünig vom Team Oberbürgermeister mit 1615 Kilometer, gefolgt von Pierre Schlanzke ( Turmadler / 1246 Kilometer ) und Wolfgang Hartwich ( Sima / 865 Kilometer ). Auf mehr als 500 Kilometer brachten es zudem Elke Hasler, Gabriele Hartwich, Mario Thoms, Peter Günnel, Andreas Tille, Mathias Türk und Uwe Poerschke. Ulrich Eichler : " Im Durchschnitt wurde von jedem Teilnehmer eine Strecke von 144 Kilometer zurückgelegt. "

" Stadtradeln & Co " war einmal mehr vom Klimabündnis zum Abschluss seiner " Europäischen Woche der Mobilität " ausgerichtet worden. Die Stadt ist seit 1995 Mitglied in dieser Vereinigung. Nach Angaben der deutschen Sektion in Frankfurt am Main hat Wernigerode bundesweit einen der größten Peletons gestellt. Eichler zufrieden : " Das Engagement hat gezeigt, das hier Radfahren ernst genommen wird, eine Zukunft hat und allen Spaß bereitet. " Zudem war die Aktion einmal mehr ein ausgezeichneter Beitrag für den Umweltschutz. Der Experte : " Durch diese nicht mit dem Auto zurückgelegte Strecke wurden 5829 Kilogramm CO 2 -Emissionen eingespart. "