Wernigerodes Kindertagesstätten haben Verstärkung erhalten. Oberbürgermeister Peter Gaffert begrüßte 15 Frauen, die mit dem 1. September ihre Tätigkeit in den Einrichtungen aufgenommen haben. Möglich wurde dies durch das Förderprogramm des Bundes " Kommunalkombi ".

Wernigerode. " Ich freue mich sehr über die Stelle ", sagte Carmen Mai. Die 50-jährige Reddeberanerin zeigte sich glücklich. Sie kann sich dabei dennoch um ihr schulpfl ichtiges Kind kümmern, verdient eigenem Bekunden nach vernünftiges Geld, und mit der Tagesstätte der evangelischen Gemeinde St. Johannis sei ihr auch noch der " richtigen Kindergarten " zugewiesen worden.

Carmen Mai und 14 weitere Frauen haben mit dem 1. September ihre Tätigkeit in den in Regie der Stadt Wernigerode stehenden Einrichtungen aufgenommen. Für die nächsten drei Jahre werden sie deren Teams verstärken. Jede von ihnen ist dabei " eine hochwillkommene Hilfe ", unterstrich Christiane Paul am Montagnachmittag bei der offi ziellen Begrüßung im Neuen Rathaus. Die Sozialamtsleiterin : " Wir sind fest davon überzeugt, dass wir einen riesengroßen Nutzen davon haben. " Und : " Sie werden sehnlichst erwartet und keinem anderen wird dadurch etwas weggenommen. "

Peter Gaffert zeigte sich ebenfalls sichtlich zufrieden über die Verstärkung. Der Oberbürgermeister : " Mein Dank gilt der Kommunalen Beschäftigungsagentur. Ich weiß, dass da sehr viel dranhängt. " Angesichts der überaus hohen Inanspruchnahme der Mitarbeiterinnen in den Tagesstätten werden ihre neuen Kolleginnen spürbar zu deren Entlastung beitragen. Gaffert : " Wernigerode ist eine kinderfreundliche Stadt. Wir wollen diesen hohen Standard halten und die Qualität noch weiter steigern. "

" Wollen die Qualität

weiter steigern "

Dirk Michelmann nannte das Förderprogramm " Kommunalkombi " eine " Patchwork-Finanzierung ", weil Bund, Land und Stadt dafür Geld ausgeben. Dass sich die Stadt mit rund 93 000 Euro und so mit etwa 15 Prozent der Gesamtsumme daran beteiligt, würdigte der Leiter der Kommunalen Beschäftigungsagentur ( KoBa ) als " bemerkenswert ". Gleichzeitig bedankte sich Michelmann bei Yvonne Julke vom Amt für Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung Harz. Die Kooperation mit ihr und den Bediensteten des Bundesverwaltungsamtes zur Vorbereitung des Projektes war nach den Worten des KoBa-Chefs zu jeder Zeit " ausgezeichnet ".

Die 15 Frauen aus Wernigerode, Derenburg und Reddeber werden nach Tarif entlohnt und haben Anspruch auf alle gesetzlichen Sozialleistungen, ergänzte Christiane Paul.

Dirk Michelmann vermerkte zudem : " Wernigerode ist mal wieder Vorreiter. Blankenburg hat sich dadurch inspiriert gefühlt. " Und : " Bisher wurden insgesamt 204 ‘ Kommunalkombi ‘ -Stellen im Harzkreis geschaffen. Wir besetzen davon jetzt 125. "

f Karin Vogt (" Harzblick "); f Birgitt Steinert (" Löwenzahn "); f Karin Volkmann (" Am

Auerhahn "); f Ute Ebermann ( Kinderhaus

" Am Schäferteich " Benzingerode ); f Rita Müller (" Kinderland

Pusteblume "); f Heidrun Stefanowicz (" Villa Sonnenschein "); f Erika Poppendieck (" Regenbogen "); f Angelika Ackert (" Lindenberg "); f Gudrun Augustin (" Benjamin Blümchen "); f Ruth Pelikovsky (" Zwergenland "); f Renate Reichelt (" Nö- schenröder Hummelhaus "); f Bärbel Meixner ( Kindertagesstätte der evangelischen Christusgemeinde ); f Carmen Mai ( ev. Kindertagesstätte St. Johannis );

f Ingewalde Harsing

( Lebenshilfe " Flax und Krümel "); f Angelika Homeyer ( Lebenshilfe " Quasselstrippe ").