Wernigerode. " Wir wollten den Begriff Hof nicht zu eng fassen ", begründet Frank Schmidt die Bewerbung der Hochschule Harz. Deshalb ist die parkähnliche Anlage an der Friedrichstraße in diesem Jahr bei der Gemeinschaftsaktion dabei, sagt dessen Jurymitglied.

" Interessanterweise haben wir hier auch viele Besucher des Ferienparks ", freut sich Prof. Dr. Armin Willingmann über den Zuspruch. Der Rektor : " Deren Begeisterung ist immer riesengroß. Sie sagen, solch einen schönen Campus hätten sie hier nicht vermutet. "

Gut 6, 3 Hektar groß ist das Areal, weiß Renate Barheine als zuständige Bau- und Liegenschaftsdezernentin.

Etwa 30 000 Quadratmeter umfasst der Kernbereich. Darauf finden sich Gewächse wie Stechpalme, Magnolie, Gingko, fast fünf Meter hohe Rhododendren, Silberpappeln, ein bis zu 100 Jahre alter Tulpenbaum sowie eine gelbe und eine rote Mirabelle im Eingangsbereich der Rektoratsvilla. Dazwischen leuchten Blütensträucher in verschiedenen Farben. " Das ist alles sehr stimmig ", bewertet Frank Schmidt das Ensemble mit dem Teich mittendrin.

Besonders die Kleinkunst auf dem Areal wie das Schachbrett oder eine Springerfi gur " fi nde ich von Anfang an super ", ist Wernigerodes Gartenamtschef begeistert. Da wird sich 2010 noch etwas hinzugesellen, verrät Willingmann. Und fi ndet, der öffentliche " Hochschulhof " als Erholungsgebiet für die Studenten hat " ein richtiges Cambridge-Flair ".