Wernigerode ( ru ). Die Mannen von der Freiwilligen Feuerwehr im Dauereinsatz, bis zum gestrigen Morgen.

Angefordert wurden die Brandschützer zuerst am Freitag um 22. 01 Uhr. Am Seigerhüttenteich war die vermutlich 150 Jahre alte Schwarzpappel in der Mitte durchgebrochen und die eine Hälfte des Naturdenkmals auf die Straße gestürzt. Menschen sind nicht zu Schaden gekommen. Bis morgens gegen 2 Uhr hatten die 13 Kameraden, die vom städtischen Bauhof mit einem Radlader samt Fahrer unterstützt wurden, zu tun, um den Stamm von der Straße zu räumen.

Während dieser Arbeiten, um 1. 04 Uhr, wurde in der Großen Dammstraße ein Containerbrand gemeldet. Hier sprangen die Feuerwehrleute aus Silstedt ein und übernahmen die Löscharbeiten.

Kaum zu Hause angekommen, wurden die Wernigeröder Brandschützer von der Leitstelle erneut zu einem Einsatz gerufen. Um 2. 47 Uhr stand auf dem Gelände von Nemak ein Container mit Gussabfällen in Brand. Zwei Fahrzeuge mit zehn Mann Besatzung fuhren auf den Firmenhof und bannten die Gefahr.

Und immer noch keine Ruhe. Um 4. 26 Uhr musste eine Ölspur nach einem Verkehrsunfall von der Kirchstraße bis zum Humboldtweg beseitigt werden. Sonnabendmittag um 12. 16 Uhr wieder Alarm : Hinter dem Gartencenter am Stadtausgang in Richtung Silstedt brannte eine Grasnarbe. Entspannung dann bis zum Sonntag um 19. 16 Uhr, als die Sirenen heulten. Im Internat des Landesmusikgymnasiums versuchten Bewohner, in der Mikrowelle zu backen, Qualm löste die Brandmeldeanlage aus. Die Feuerwehr musste nicht eingreifen. Auch nicht, als am Montagmorgen um 6. 18 Uhr die Brandmeldeanlage im Robert-Koch-Institut den Alarm auslöste. Übrigens