Langenstein. Die Langensteiner Gemeinderäte wollen die Verkehrssituation auf der Bundesstraße 81 / Höhe Wilhelmshöhe entschärfen.

Anlass dafür sind die regelmäßigen Veranstaltungen in den dortigen Sandsteinhöhlen, die viele Besucher anziehen und immer wieder zu Verkehrs- und Parkproblemen führen. Künftig, so erläuterte Bürgermeister Holger Werkmeister, sollen diese Schwierigkeiten im Rahmen eines eigenständigen Bebauungsplans gelöst werden.

Nach der in diesem Zusammenhang erfolgten verkehrstechnischen Untersuchung seien künftig folgende Vorgaben geplant : Erstens soll die Zahl der Veranstaltungen in den Sandsteinhöhlen auf jährlich zehn begrenzt werden. Zweitens soll während derartiger Veranstaltungen auf der Bundesstraße 81 ein Tempolimit von 50 Kilometern pro Stunde ausgewiesen werden. Drittens soll den Veranstaltern auferlegt werden, Ordner einzusetzen, um das Erreichen und Nutzen des Parkplatzes gefahrlos sicherzustellen. Punkt vier sieht zudem vor, dass auf dem Weg zum Parkplatz und zurück zur B 81 das Linksabbiegen und das damit verbundene Queren der Gegenfahrbahn generell verboten werden.

" Wollen Gefahren so weit wie möglich

entschärfen "

" Mit diesen Vorgaben, mit denen auch die Verantwortlichen des für die Bundesstraße zuständigen Landesbetriebs Bau leben können, wollen wir die Gefahren an diesem neuralgischen Punkt so weit wie möglich entschärfen ", betonte Holger Werkmeister nach der Ratssitzung. Zudem sei geplant, Fußgänger vom Fahrbahnrand der stark befahrenen Bundesstraße 81 zu verbannen. Eigens dafür sei vorgesehen, einen Fußweg zwischen Langenstein und dem Areal der Sandsteinhöhlen auszuweisen. " Wir planen einen parallel zur Bundesstraße verlaufenden Weg durch das Borntal. " So sollen Besucher, die aus Langenstein kommen oder mit der Bahn anreisen, das Gelände gefahrlos erreichen können. Der Bebauungsplan Wilhelmhöhe soll in Kürze ausgelegt werden.