Blankenburg. Der Blankenburger Harzklub-Zweigverein, das Herbergsmuseum und dessen Förderverein sowie die Quedlinburger Bruderschaft " Zur Rose " hatten in diesem Jahr zu ihrem nun bereits 18. traditionellen Gesellentreffen in das Herbergsmuseum in der Bergstraße 15 eingeladen. Mehr als 100 fahrende Gesellen aus ganz Deutschland, aus Belgien und der Schweiz waren der Einladung gefolgt und in ihrer traditionellen Handwerksgesellen-Kluft in die Blütenstadt gereist.

Höhepunkt des Treffens war diesmal die Enthüllung einer Natursteintafel, die Steinmetz Uwe Schön aus Köthen kunstvoll für das Herbergsmuseum angefertigt hatte. Unter gro ßem Beifall aller Anwesenden wurde sie zunächst im Garten des Museums präsentiert, soll aber schon bald in Abstimmung mit der zuständigen Denkmalpfl ege einen geeigneten Platz am Eingang zu der einstigen Gesellenherberge erhalten.

Nach kurzen Begrüßungsworten durch Vertreter des Europäischen Gesellenverbandes, der verschiedenen Bruderschaften und Gesellenvereinigungen, darunter Peter Kunze von den Leipziger Gewandhausgesellen und André Hake als Vorsitzender des Herbergsmuseum-F ördervereins, sowie der Stadt Blankenburg und des Harzklub-Zweigvereins ging es zunächst zum Mittagessen ins " Kartoffelhaus " und anschließend in den Barockgarten zum " Knipsfest ". Dort entsteht alljährlich das beliebte Erinnerungsfoto sämtlicher Teilnehmer des Treffens.

Am Abend fand die Veranstaltung dann im Naturfreundehaus am Heidelberg ( frühere Jugendherberge ) ihren Abschluss. Dabei bedankten sich der am Vorabend erst wiedergewählte Fördervereinschef André Hake und sein Stellvertreter Peter Kunze für die gute Unterstützung durch die Stadt Blankenburg sowie die Gesellenvereinigungen. Ohne diese wäre es nicht möglich gewesen, das Herbergsmuseum in seiner Substanz und mit seiner interessanten großen Sammlung zu erhalten, betonten sie.

Dank für Unterstützung

Als Harzklub-Zweigvereinsvorsitzende warb Vera Hoppe noch einmal um regen Besuch des Hauses, das montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr geöffnet hat. Nach Anmeldung unter Telefon ( 0 39 44 ) 36 50 07 sind Besuche von auswärtigen Gruppen auch an den Wochenenden möglich.