Das Harzfest vom 11. bis 13. September rückt immer näher. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, das Programm steht. Finanziell ist die Großveranstaltung im Bürgerpark jetzt ebenfalls abgesichert. Auch Dank der Stadtwerke Wernigerode, die den größten Einzelbetrag eines Unternehmens beisteuern.

Wernigerode. Mit 6000 Euro beteiligen sich die Stadtwerke Wernigerode an der Finanzierung des Harzfestes.

Geschäftsführer Wenzislaw Stoikow und Peter Gaffert als Vorsitzender des Ausrichters Harzer Förderkreis unterzeichneten jetzt eine entsprechende Vereinbarung in der Ratswaage des Rathauses. Stoikow gestand dabei : " Die Entscheidung war nicht so einfach. Wir sponsern in der Regel unsere Kunden. " In diesem Fall hat der Aufsichtsrat aber beschlossen, die besagte " nennenswerte Summe " für die Großveranstaltung zu bewilligen.

Peter Gaffert konnte angesichts dieser Zuwendung konstatieren, dass der Gesamtetat in Höhe von gut 60 000 Euro für das vom 11. bis zum 13. September im Bürgerpark stattfindende Harzfest gesichert ist. Dafür gilt den Stadtwerken ein ausdrücklicher Dank. Der Vorsitzende : " Wesentlich ist aber auch, dass sich nach den Ländern Sachsen-Anhalt und Niedersachsen nun Thüringen dazu bekannt hat. "

Für die Besucher des mit der 11. Lichternacht am Freitagabend startenden größten regionalen Brauchtumsfestes kündigte Gaffert sodann einige Neuerungen an. So gibt es erstmals am Freitag und Sonnabend nach 18 Uhr Veranstaltungen. Das war bisher nicht üblich. Ebenfalls ein Novum ist, dass von den Besucher Eintritt verlangt wird. Das genaue Programm soll im Übrigen in Kürze vorliegen.

Details dazu verriet Annette Roschek. Die verantwortliche Mitarbeiterin des

Harzer Förderkreises kündigte für den ersten Abend Irish Folk und eine Mittelalterband sowie Feuertheater an. Zum Ausklang tags darauf gibt es zwei große Partys mit Schlagern und Stimmungsliedern.

" Spielt das Wetter einigermaßen mit, werden wir viele Gäste haben "

Für die Festtage wurden laut Annette Roschek insgesamt 56 Gruppen vertraglich gebunden. Deren Spektrum reicht von Beiträgen aus Wernigeröder Schulen über Tiershow, Sportakrobatik und verschiedenen Basteleien bis zu Mäusetheater, Kletterkunst und der Kinderdampfeisenbahn der Harzer Schmalspurbahnen. Am Sonnabend findet parallel dazu ein Forum der Hochschule Harz mit dem Thema " 20 Jahre Forschung ohne Grenzen - Wirtschaft im Harz " statt. Daran schließt sich eine Präsentation verschiedener Projekte an.

Der Sonntag steht traditionell ganz im Zeichen der Harzer Waldarbeitermeisterschaften. In den Pausen der von 9 bis 15 Uhr laufenden Wettkämpfe werden Kettensägeschnitzer und eine Ausstellung mit alter Forsttechnik zu bestaunen sein.

Gegen 13 Uhr wird außerdem die Verleihung des Prädikates " Typisch Harz " und die Krönung der Königin vorgenommen. Dazu hat sich Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Rainer Haseloff angesagt. Seine Kollegin vom Agrar- / Forstressort, Petra Wernicke, möchte schließlich um 17 Uhr die Sieger der Waldarbeitermeisterschaften ehren.

Peter Gaffert bedankte sich bereits bei den Mitarbeitern des Harzer Fördervereins und des städtischen Kulturamtes. Anerkennung zollte er zudem Silvia Lisowski vom Harzmuseum und deren Team, das den großen Festumzug ( Sonntag, 10. 15 Uhr ab Marktplatz ) mit rund 1000 Mitwirkenden und sechs bis sieben Bildern vorbereitet. Seine Hoffnung für das zweite September-Wochenende : " Wenn das Wetter einigermaßen mitspielt, werden wir viele Gäste haben. "