Vienenburg. Bei Fusionen stehen bekanntlich meist Personalien und der Unternehmenssitz im besonderen Fokus der Beteiligten. Da macht die geplante engere Zusammenarbeit von Harzer Verkehrsverband ( HVV ) und Regionalverband erwartungsgemäß keine Ausnahme.

Nach der jüngsten Begegnung im Wernigeröder Rathaus, dort wurden die Mitglieder beider Verbände über den von den Landräten vorbereiteten Fusionsweg informiert, schien die Frage nach dem neuen Chefposten noch offen. Der Harzer Verkehrsverband sei für die Ausschreibung zuständig, hieß es in der Vorwoche.

Gestern nun überraschte HVV-Vorsitzender Stephan Manke mit einem Vorschlag : " Ich finde Carola Schmidt macht als amtierende HVV-Geschäftsführerin einen tadellosen Job. Warum soll man sich dann nach Alternativen umschauen ?" Wie Goslars SPD-Landrat im Volksstimme-Gespräch ankündigte, werde sich der HVV-Vorstand Anfang September mit dieser Personalie befassen. Gäbe es allerdings Widerspruch zum Schmidt-Vorschlag, so könne man die ab 2010 geplante neue gemeinsame Geschäftsführung von Verkehrs- und Regionalverband immer noch ausschreiben und Carola Schmidt sich bewerben, erklärte Manke. Dass ab kommendem Jahr der Regionalverband Harz zwar Verwaltungsaufgaben nach Goslar abgeben, seine Quedlinburger Geschäftsstelle aber dennoch behalten werde, begründete Manke so : " Das war der dringende Wunsch meines Kollegen Ermrich. "