Mit einem beeindruckenden Beitrag beteiligte sich Wernigerode an der Fachwerk-Triennale 2009. Die Präsentation von verschiedenen Hofgestaltungen machte den über 40 Teilnehmern deutlich : Gemeinschaftliches Engagement führt zu einer intelligenten Stadtentwicklung.

Wernigerode. Dass die bunte Stadt am Harz auch eine sehenswerte und schöne Stadt ist, war den meisten der mehr als 40 Teilnehmer bekannt. Dennoch zeigten sich die aus ganz Deutschland angereisten Bürgermeister, Bauexperten und Denkmalpfleger von der gestrigen Präsentation Wernigerodes begeistert.

Vor allem davon, wie durch intelligente Hofgestaltungen eine positive Stadtentwicklung von innen heraus zum Tragen kommt. Und genau das war die Absicht, wie Baudezernent Burkhard Rudo in seiner Erläuterung zum Beitrag Wernigerodes an der diesjährigen Fachwerk-Triennale betonte.

Seinen Worten folgte ein Stadtrundgang, bei dem ein interessantes Spektrum privater, gewerblich und kulturell genutzter Innenhöfe, aber auch Beispiele mit Entwicklungspotenzial gezeigt wurden. Weitere geschmackvolle und auch originelle Gestaltungen wurden den Tagungsgästen im Vortrag über " Höfe halten Hof " präsentiert. Diese Gemeinschaftsaktion von Harzsparkasse, Volksstimme, Gartenamt der Stadt und Förderverein Bürgerpark sei ein ganz wichtiger Beitrag für die " so enorme und kluge Stadtentwicklung von Wernigerode ", sagte Prof. Manfred Germer, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Historische Fachwerkstädte. Seit 1983 kenne er die Stadt und wisse auch um ihre Vorteile wie Harzautobahn und Geschichte. " Vergleichbare Orte haben aber nichts daraus gemacht ", so Germer. " Äußerst beeindruckt " sei er vom öffentlichen und privaten gemeinschaftlichen Engagement. " Dabei wird sehr deutlich, dass es nicht nur um schöne Gärten und Blumen sowie Pfl astersteine geht. Vielmehr identifi zieren sich hier die Bürger mit ihrer Heimatstadt Wernigerode. "