Die bislang aus den sieben Gemeinden Abbenrode, Heudeber, Langeln, Schmatzfeld, Stapelburg, Veckenstedt und Wasserleben bestehende künftige Einheitsgemeinde Nordharz wird zu einem Achter-B ündnis. Am Donnerstag abend beschloss der Gemeinderat in Danstedt einen entsprechenden Gebietsänderungsvertrag.

Danstedt. Die zum 1. Januar 2010 zu gründende Einheitsgemeinde Nordharz bekommt mit der Gemeinde Danstedt einen neuen Partner dazu. Danstedts Gemeinderäte stimmten am Donnerstagabend dem Gebietsänderungsvertrag einstimmig zu. Die Volksvertreter folgten damit geschlossen dem Ergebnis einer Bürgeranhörung, bei der sich die Wählerinnen und Wähler mit großer Mehrheit für einen Beitritt zur Nordharz-Gemeinschaft und gegen eine Eingemeindung in die Kreisstadt Halberstadt ausgesprochen hatten.

Die Nordharz-Gemeinschaft wird zum 1. Januar 2010 etwa 8600 Einwohner zählen. Bernd Waßmus, Bürgermeister der Gemeinde Langeln und Vorsitzender des Verwaltungsgemeinschaftsausschusses der VG Nordharz, dankte den Danstedtern für das Vertrauen und wiederholte seine schon im Vorfeld der Abstimmung getroffene Aussage, dass die Gemeinde Danstedt ein gleichberechtigter Partner im bereits bestehenden Bündnis sein werde.

" Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit auf Augenhöhe ", betonte er – auch im Namen seiner Bürgermeister-Amtskollegen aller sieben Nordharz-Orte.

In seiner Einladung vor dem Verlesen der Beschlussvorlage hatte Danstedts Bürgermeister Armin Lidke von einer der wichtigsten Entscheidungen des Gemeinderates nach 925 Jahren des Bestehens des Ortes gesprochen. Die große Feier zum Danstedter Jubiläum wird es Anfang September geben, und die Bürger würden sich sicher freuen, wenn auch der eine oder andere Einwohner der anderen Nordharz-Orte sich schon einmal den schmucken Ort am östlichsten Rand der künftigen Gemeinschaft anschauen und mit den Danstedtern gemeinsam feiern würde.

Auch nach dem Donnerstagsvotum des Gemeinderates wird Danstedt erst dann ein Teil der Nordharz-Gemeinschaft, wenn die Kommunalaufsicht dem Vertragswerk zustimmt. Verwaltungsleiterin Hannelore Striewski hat die Verträge aber schon vorab zu einer Vorkontrolle eingereicht und prinzipiell " grünes Licht " erhalten.

In den nächsten Tagen werden die Gemeinderäte der bisherigen sieben Nordharz-Orte ihrerseits die Ergänzungen der Gebietsänderungsverträge

verabschieden.