Derenburg. Die Finanzkrise wirkt sich auf viele Branchen aus, auch die Tierheime in Sachsen-Anhalt sind davon betroffen. Viele stehen kurz vor der Pleite ( Volksstimme berichtete ). Kaum jemand spendet noch Geld oder möchte welches ausgeben, um ein Haustier zu unterhalten. Auch das Tierheim in Derenburg wird größtenteils über Spendengelder und Mitgliedsbeiträge f nanziert.

" Anfang des Jahres waren wir fnanziell am Ende ", erinnert sich Dagmar Fichtner, Leiterin des Tierheims. Doch Dank eines Spendenaufrufs in der Volksstimme sei zumindest die Futterversorgung für die Tiere gesichert. " Darüber können wir uns wirklich nicht beklagen. Seit dem Aufruf bekommen wir zahlreiche Futtermittelspenden von den Leuten ", freut sich Dagmar Fichtner. " Hungern muss hier im Tierheim in Derenburg keiner der Bewohner. "

Aber dennoch fehle Geld, denn auch die laufenden Kosten müssten gedeckt werden. Bislang hält sich das Heim noch einigermaßen über Wasser. Unsicher sei jedoch, wie aktuell 19 Hunde, 17 Katzen, zwei Kaninchen und ein Meerschweinchen in der Unterbringung. Damit sind die Platzkapazitäten des Heims sowie die Kapazitäten der drei Tierpf eger so gut wie ausgeschöpft.

Wer sich tierischen Familienzuwachs wünscht und damit gleichzeitig verwaisten Hunden, Katzen & Co. ein Zuhause geben möchte, kann sich im Tierheim Derenburg unter Telefon ( 0 39 45 ) 32 15 melden. Gespendet werden kann über die Kontonummer 320 264 521, Bankleitzahl 810 52 000.

Auch Futtermittelspenden sind weiterhin sehr gern gesehen.

Katzenhaus sprichwörtlich aus allen Nähten. Die Heimleiterin empfehlt deshalb : " Mehr Besitzer sollten ihre Samtpfötchen kastrieren oder sterilisieren lassen. " Insgesamt leben lange noch. Ein weitaus schlimmeres Problem sei aber, laut Dagmar Fichtner, dass schon das ganze Jahr über viel zu wenig Tiere vermittelt werden. Zurzeit platze vor allem das