Was vor gut fünf Jahren begonnen wurde, soll kurz vor Weihnachten beendet sein. Der Ausbau der B 244 in Wernigerode auf einer Länge von insgesamt 21, 65 Kilometer mit vier Kreisverkehren. Baustart ist am 13. Juli, gearbeitet wird überwiegend " unter Verkehr ".

Wernigerode. Ein letztes Mal wird sprichwörtlich die Hauptverkehrsader in Richtung Schmatzfeld angefasst. " Es ist der sechste Bauabschnitt auf der B 244 ", weiß Jörg Völkel. In einem Gespräch mit der Harzer Volksstimme informierte Wernigerodes Bauamtsleiter über die umfangreichen Ausbauarbeiten. " Sie sollen am 13. Juli beginnen und am 18. Dezember beendet sein. "

Hauptaugenmerk wird auf den Bau des Kreisverkehrs im Bereich Seigenhüttenweg gelegt. 40 Meter Durchmesser misst der neue Kreisel, der überwiegend auf bislang unbebauter Fläche entsteht. " Die Garagen an der Einmündung zum Seigenhüttenweg müssen also nicht abgerissen werden ", ergänzt der Sachgebietsleiter Wolfgang Höhns. Solch ein Gerücht sei nämlich im Umlauf gewesen.

Insgesamt werden 650 Meter Fahrbahn grundhaft saniert und zum Teil auch neu gebaut. " Die direkte Zufahrt Im Stadtfelde in Richtung Holtemme-Radweg wird von der Schmatzfelder Straße abgehängt, die Bewohner bekommen eine völlig neue Zufahrt ", sagt Jörg Völkel. Diese neue Straße zweigt von dem Arm im Kreisverkehr ab, der später als Zufahrt zum neuen Gewerbegebiet dient. " Übrigens ", so Völkel, " einen richtigen Namen haben wir für dieses Industriegebiet an der B 244 noch nicht. Gern können die Volksstimme-Leser Vorschläge unterbreiten ".

Mit dem Projekt, das rund 1, 1 Millionen Euro kostet, werden beidseitig der sieben Meter breiten Fahrbahn auch neue Geh-Radwege gebaut, die Straßenbeleuchtung modernisiert und in Richtung Dornbergsweg-Kreisel eine neue Bushaltestelle eingerichtet.

" Leider müssen wir auch wieder einige Bäume fällen ", sagt Völkel und tröstet im gleichen Atemzug : " Dafür werden um ein Vielfaches mehr junge Bäume gepflanzt. Es entsteht eine richtige Allee. " Die Gestaltung der Kreiselmitte sei noch in der Planung. " Auch für diesen werden sich die Experten etwas Besonderes einfallen lassen ", versichert Wolfgang Höhns und erinnert an die anderen Kreisel auf der B 244, die passend zum Namen mit " Rosen, kupfernd und dornig " gestaltet sind.

Beteiligt an dem letzten Bauabschnitt sind die Stadtverwaltung, die die Planung realisierte, der Landesbaubetrieb als ausführende Behörde und die Stadtwerke Wernigerode. Insgesamt sind mit Beendigung der Arbeiten dann 2, 65 Kilometer der B 244 von Stadtecke bis Ortsausgang saniert.