Benneckenstein ( bfa ). ", Stadt Oberharz am Brocken " steht im Vertrag und wir taten gut daran, hieran vorerst nicht zu rütteln, um die Ausarbeitung und den Abschluss in zehn Orten in der so genannten freiwilligen Phase nicht zu gefährden. Jetzt ist aber Zeit, sich des Problems nochmals anzunehmen. "

Das meint Benneckensteins Stadtratsmitglied und früherer Vizebürgermeister Horst Miska. Nicht wegen markiger Sprüche aus dem Westharz, der Unterstellung von Unfähigkeit, Undankbarkeit und Unbelehrbarkeit, so Miska weiter, sondern um weitere Konfrontationen un Verletzungen im Westharz zu vermeiden, sollte der Stadtname geändert werden.

" Wir kennen jetzt den Ober-, Unter-, Mittel-, Süd-, West-, Ost-, Nord- und Hochharz, alle Kaiser und Könige, die einst durch den Harz zogen und hier ihre Spuren hinterließen, ohne allerdings die herrschende Armut zu beseitigen ", argumentiert Miska : " Aus dem historischen Bezug und den geografischen Gegebenheiten lässt sich sicher ein weniger gekünstelter und kritikwürdiger Name ableiten, als es der jetzige ist. " So etwa " Stadt Bodfeld im Harz " ( Vorschlag von Dr. Hans-Henning Lippe aus Elbingerode ) oder " Stadt Bodfeld - Hochharz " ( Vorschlag vom Heimatverein Benneckenstein ). Den Namen Oberharz gebe es dann immer noch genügend - beim Abwasserzweckverband und auch bei seiner eigenen Bürgerinitiative, so Miska : Da könne beim Namen der neuen Stadt auf Oberharz verzichtet werden.