Marode Teile der Stadtmauer werden seit einigen Wochen saniert. Am Orangerieplatz ist das Projekt fast abgeschlossen. An der Winde haben die Arbeiter wohl noch acht Wochen lang zu tun.

Blankenburg. Millimeterarbeit für Baumaschinen am Eingang zum Orangerieplatz. Dort wurde in den vergangenen Tagen ein Teil der Stadtmauer saniert. Durch die enge Toreinfahrt musste das Baumaterial herangeschafft und der Schutt abtransportiert werden. Inzwischen stehen die Arbeiten kurz vor dem Abschluss.

Seit Jahren bereitet die marode Stadtmauer den Verantwortlichen Kopfzerbrechen. " In etlichen Bereichen ist Wasser eingedrungen, was uns große Probleme bereitet ", weiß Birgit Wittich vom städtischen Bauamt. Der Grund : Der zweischalige Aufbau der alten Mauer. Die Zwischenräume wurden einst nur mit losem Gestein verfüllt. Es fehlen an vielen Stellen Verbindungen, die die Festigkeit erhöhen würden. So bröckelte es in jüngster Zeit gleich an mehreren Stellen.

" An der Winde mussten wir bereits eine Notsicherung vornehmen, nachdem sich große Steine gelöst hatten ", so Birgit Wittich. Doch auch am Aufgang von der Marktstraße zur Orangerie war die Mauer " stark abgängig " und damit nicht nur eine Gefahr für die dort entlanggehenden Touristen, sondern auch für die Bewohner des benachbarten Hauses. " Deshalb sind wir froh, dass wir nun endlich anfangen konnten. "

Während der Bereich zur Orangerie fast fertig ist, werden die Arbeiten an der Winde wohl noch rund acht Wochen andauern. Finanziert wird die Sanierung zum Großteil aus dem Programm Städtebaulicher Denkmalschutz.