Blankenburg ( cst ). " Der Wolfgang Amadeus war ein liebes kluges Kind ", klang es jüngst in den Räumen der Blankenburger Heine-Sekundarschule. Zum mittlerweile 18. und letzten Mal waren Schüler und Gäste eingeladen, eine Aufführung der " Arbeitsgemeinschaft Musical " zu erleben. Mit Beginn des kommenden Schuljahres werde es personelle Veränderungen geben, mit denen auch das Aus für die Schulaufführungen komme, war aus der Einrichtung zu vernehmen.

Wie konnte Mozart so früh ein Wunderkind werden ? Wer förderte ihn ? Hatte er Feinde und wer waren sie ? Alles Fragen, die AG-Leiter Harald Hohmann und seine Mitstreiter aus den fünften bis achten Klassen dabei musikalisch beantworteten. Spritzige Texte und mitreißende Musik waren die Zutaten, die das Publikum dazu brachten, bis zum Schluss mitzufiebern. Sarah Jeske ( 7 b ) als Mozart, Lisa Bührig ( 8 a ) und Nicole Horn ( 8 b ) als dessen Eltern, Sarah Wendt ( 8 b ) als Schwester Nannerl – um nur einige zu nennen – bestachen mit Musikalität und Textsicherheit. Nicht zu vergessen Publikumsliebling Stella Grundmann ( 8 b ), die als Rocker in schwarzer Kluft den modernen Amadeus gab, der die barocke Handlung mit deftigen Sprüchen garnierte.