Blankenburg. Zu einer Diskussionsveranstaltung hatte kürzlich der SPD-Ortsverein Blankenburg Sachsen-Anhalts Sozialministerin Dr. Gerlinde Kuppe in das AWO-Seniorenheim " Haus am Thiepark " eingeladen. Dabei ging es vor allem um Chancengleichheit in der Bildung bereits vor dem Eintritt in die Grundschule. Etwa 20 Erzieherinnen und Elternvertreter waren der Einladung gefolgt.

Die Ministerin führte unter anderem aus, dass die Ausbildung der Erzieherinnen und das berufsbegleitende Studium für Leiterinnen weiter qualifiziert würden, um den Beruf attraktiver zu machen und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. In einer anschließenden Diskussion waren sich Elternvertreter und Erzieherinnen einig, dass in den örtlichen Tagesstätten ein gutes Vertrauensverhältnis zueinander bestehe. Besonders hervorgehoben wurden die positiven Erfahrungen, die Kinder in den integrativen Einrichtungen in Blankenburg und Umgebung machen würden.

Ein weiterer Themenbereich war die Schuleingangsuntersuchung und der Übergang in die Grundschule. Dabei bemängelten die Eltern und Erzieher gleichermaßen, dass es aus ihrer Sicht für Kinder beängstigend sei, dass die Untersuchung im Gesundheitsamt in Wernigerode stattfindet. Sie machten den Vorschlag, dass die Kinder in ihrer Einrichtung, also in ihrem gewohnten Umfeld, untersucht werden sollten. Diese Anregung wurde von der Ministerin positiv aufgenommen.

Der SPD-Ortsvorsitzende Heinz Grimme hob hervor, dass die Standards in den vielfältigen Angeboten trotz der finanziell angespannten Lage der Kommunen unbedingt erhalten bleiben müssten, um auch zukünftig Kindern möglichst früh den Zugang zur Bildung zu sichern.