In diesem Jahr fand zum 11. Mal der " Tag der Schulen " als Naturerlebnistag im Nationalpark Harz statt. Rund 170 Schüler aus fünf verschiedenen Grundschulen des Harzkreises und eine Gruppe der Lebenshilfe erkundeten von den Hohnewiesen aus das Schutzgebiet.

Drei Annen Hohne. Am Mittwoch war es wieder soweit. 173 Schüler aus fünf Grundschulen des Harzkreises gingen auf eine Erlebnistour durch den Nationalpark Harz. Begleitet wurden sie dabei von 16 Rangern, Nationalpark-Mitarbeitern und Praktikanten. Der diesjährige " Tag der Schulen " stand unter dem Motto " Natur mit allen Sinnen erleben ".

" Durch spielerische Aktionen im Wald, am Bach und auf der Wiese sollen die Kinder versuchen, Vorgänge in der Natur darzustellen und nachzuempfnden ", erklärte Henning Möller, Leiter der Nationalparkwacht auf Volksstimme-Nachfrage. Das Fledermausspiel zum Beispiel zeigte den Kindern, wie die nachtaktiven Tiere, ohne sehen zu können, ihre Beute aufspüren. Weitere Höhepunkte bei der Wanderung bot außerdem der Löwenzahnpfad.

Insgesamt waren die Jungen und Mädchen etwa drei Stunden unterwegs. Endstation war schließlich die große Wiese am Forsthaus bei Drei Annen Hohne. Sie galt es, nach dem eineinhalb Kilometer langen Fußmarsch zu erreichen. Hier konnten die kleinen Entdecker dann auch noch die beiden Kaltblüter " Benno " und " Lotte " kennenlernen. Das zahme Holzrücke-Pferdegespann hatte nichts gegen die Streicheleinheiten der kleinen Besucher einzuwenden.

Die Mägen blieben nach der langen Wanderung ebenfalls nicht leer. Ein gemeinsames Mittagessen, bestehend aus Erbsensuppe und Erfrischungsgetränken, rundeten den Ausfug für die Grundschüler ab. Die Veranstalter bedanken sich dafür bei den Sponsoren aus Elend und Schierke.

Seit 1998 bietet der Nationalpark Harz diesen Naturerlebnistag einmal im Jahr für die Grundschulen der Harzregion an. Ziel ist es vor allem, die Begeisterung der Kinder für die heimatliche Natur zu fördern.