Wernigerode ( ru ). In der Stadt wird der 13. und damit größte Kreisverkehr gebaut ( wir berichteten ). " Im Prinzip spricht nichts dagegen, meint unser Volksstimme-Leser Michael Dietrich. Im westlichen Europa werde schon seit Jahrzehnten mit diesen Bauten der Verkehrsf uss gewährleistet, wobei es in Deutschland bis in die 90 er Jahre eher der Trend war, teure und riesige Ampelkreuzungen zu bauen. " Wernigerode ist ja in vielen Dingen schneller und hat sich jetzt als ‘ Kreiselstadt ‘ des Harzkreises neu erfunden. "

Was Michael Dietrich in diesem Zusammenhang irritiert, ist, dass für das Bauamt die Stadt wohl an der Westerntorkreuzung aufhöre. Die Friedrichstraße in Hasserode sei bis auf die erneuerten rund 600 Meter im Bereich der Hochschule in einem Zustand, " der in jedem anderen europäischen Land Bedauern auslösen würde ". Unser Leser fordert, den Landesverkehrsminister Karl-Heinz Daehre an sein Versprechen zu erinnern. Demnach soll die Friedrichstraße bis 2010 grundlegend ausgebaut sein.

" An diese Zusage haben wir Minister Daehre jetzt eindringlich erinnert ", sagte Bauamtsleiter Jörg Völkel auf Volksstimme-Nachfrage. Da es utopisch sei, den Ausbau der Hauptverkehrsader in Richtung Schierke bis 2010 zu realisieren, fordert die Wernigeröder Verwaltung in dem Schreiben an das Verkehrsministerium, " das Konzept aus 2004 zeitlich anzupassen und die Ausbauabschnitte in den jährlichen Finanzplänen des Landes festzuschreiben ", informierte Völkel. Und sollte das Land unerwartet noch in diesem Jahr den Abschnitt von Brückengasse bis Kirchstraße beginnen wollen, " werden wir uns diese Chance nicht entgehen lassen und auch eine Verkehrslösung für die Umleitungen f nden ", versicherte der Bauamtsleiter.