Bewerberliste

  • 1. Frank Diesener ( Jahrgang 1966, Schulleiter );

  • 2. Helmut Porsche ( 1939, Rentner );

  • 3. Sybille Claus ( 1960, Dipl .-Mathematikerin );

  • 4. Hendrik Thurm ( 1961, Betriebswirt );

  • 5. Otto-Gerhard Büchting ( 1943, Rentner );

  • 6. Frank Höhn ( 1962, Dipl .-Ingenieur für Tiefbau );

  • 7. Veronika Roth ( 1956, Architektin );

  • 8. Anka März ( 1970, Lehrerin )

  • Wernigerode. Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft " Haus & Grund Wernigerode " hat am Montag acht Kandidaten für die Neuwahl des Stadtrates gekürt. Erklärtes Ziel ist es, dort statt mit bisher zwei Abgeordneten, künftig durch mindestens drei Mitglieder die Interessen der Vereinigung vertreten zu lassen.

    Spitzenkandidat Frank Diesener umriss dazu die Schwerpunkte. So will sich " Haus & Grund " für den Erhalt der liebenswerten Stadt einsetzen. Dazu gehöre es, die Sauberkeit zu verbessern. Mit Nachdruck müsse gegen Graff tisprüher und jene vorgegangen werden, die ruhestörenden Lärm verursachen. Diesener : " Hohe Priorität haben die Sicherheit und der Schutz des privaten und öffentlichen Eigentums. " Der Verein wolle sich zudem für eine intensivere Förderung der Ortsteile Nöschenrode und Hasserode einsetzen. Das dritte Mandat sei wichtig, um mehr Mitspracherecht in den Aufsichtsräten kommunaler Unternehmen zu erhalten. Damit solle erreicht werden, dass die Kosten für deren Kunden bezahlbar bleiben.

    Zur jüngsten Erfolgsbilanz zählten Frank Diesener und sein Kollege im Stadtrat, Helmut Porsche, u. a ., dass die kommunalen Steuern und Abgaben, außer bei den Friedhofsgebühren, in der vergangenen Legislaturperiode nicht erhöht wurden. Auch könnten Betroffene jetzt selbst entscheiden, ob ihre Straße ausgebaut werden soll oder nicht.

    Der Verein wolle sich nach den Worten seines Spitzenkandidaten für optimale Rahmenbedingungen zur Ansiedelung von Gewerbe und Industrie einsetzen, die Handwerkerschaft unterstützen und zukunftsfähige Bildungsinhalte für die Kinder sichern. Wichtig sei " Haus & Grund " außerdem ein alle Generationen ansprechendes Kulturangebot. Dies bringe der Stadt Gäste und zusätzliche Bewohner.