Wernigerode ( ru ). Mit 26 Kandidaten zieht Die Linke in den Wahlkampf. Alle zehn Stadtratsmitglieder treten am 7. Juni wieder an, hinzu kommen 13 parteilose Frauen und Männer. " Wir hatten noch nie so viel Kandidaten aufgestellt ", sagte Pressesprecher Christian Härtel nach der Wahlversammlung am Sonnabend im Harzer Kultur- und Kongresshotel.

Besonders erfreulich sei ebenso, dass hinter Spitzenkandidat Dieter Kabelitz ( Fraktionsvorsitzender ) mit der Hochschulprofessorin Dr. Gisela Holicki und Ingetraut Schenkel zwei Frauen auf den Listenplätzen folgen und insgesamt der Frauenanteil mit acht Kandidatinnen noch " nie so hoch war ". Wernigerodes Stadtverbandsvorsitzender

Thomas Schönfelder hob die " gute Mischung " aus Arbeitnehmern, Gewerkschaftern, Selbständigen und ehrenamtlich Engagierten in Vereinen der Stadt hervor.

Neben der Liste verabschiedeten die 46 Teilnehmer auch das Wahlprogramm. Dabei haben " soziale Gerechtigkeit und der Erhalt von Arbeitsplätzen oberste Priorität ", sagte Kabelitz. Als Schwerpunkte für die Stadtentwicklung nannte er den Ortsteil Nöschenrode, Ausbau der Friedrichstraße, die Sanierung der Kindertagesstätte " Zwergenland ", den Bau des Fußballzentrums in Hasserode und die Aufwertung der großen Wohngebiete Stadtfeld, Burgbreite und Harzblick. Auch wolle sich die Partei bei der Verbesserung der behindertengerechten Infrastruktur und für die Ausweitung des Familien-Sozialpasses engagieren.

Stadtrat Wernigerode 1. Reihe ( von links ) :

Evelyn Eilert, Gabriele Nehrkorn, Ingetraut Schenkel, Prof. Dr. Gisela Holicki ( parteilos ), Ulla Wittur, Inge Lande, Marlies Ameling ( pl ),

2. Reihe 2 ( von links ) :

Thomas Schröter, Helge Lewerenz, Wolfgang Könnecke, Lothar Dorendorf, Rüdiger Waller ( alle parteilos ),

3. Reihe 3 ( von links ) :

Mario Sternitzke ( parteilos ), Dieter Kabelitz, Thomas Schönfelder, Wilfried Pöhlert ( parteilos ),

4. Reihe 4 ( von links ) :

Norbert Tholen, Henning Schlömp, Marcel Neuhaus, Ringo Klingenberg, Thomas Schatz, Christian Härtel,

Nicht auf dem Foto :

Andreas Adelsberger, Marita Rothschuh, Ralf Könnecke, Thomas Kielgaß ( alle parteilos ).