or fast zwei Jahren erfuhren die Eltern von Christoph Treber aus Ilsenburg, dass ihr Sohn an Leukämie erkrankt ist. Für die erlebte Fürsorge um seinen Jungen bedankte ch der Vater auf eine besondere Weise.

Magdeburg / Ilsenburg. Den 4. Juni 2007 werden Kerstin und Günter Treder aus Ilsenburg ihr Lebtag nicht vergessen : " An jenem Tag bekamen wir die Diagnose, dass unser Sohn Christoph Leukämie hat. " Das war der Beginn der schwersten Zeit ihres Lebens. Monatelang wurde Christoph in der Unikinderklinik in Magdeburg betreut. Im Elternhaus des Förderkreises Krebskranker Kinder fand die Familie aus dem Nordharz Aufnahme, Betreuung, Verständnis und traf viele nette Menschen. Günter Treder bedankte sich auf seine Weise für die erlebte Fürsorge. Er engagiert sich für den Förderkreis und all die anderen Kinder, die wie sein Sohn an Krebs erkranken.

Unter anderem ging der engagierte Vater auf der Suche nach Sponsoren Klinken putzen – und machte dabei auch um die Allianz-Hauptvertretung von Kerstin Uebersalz in Ilsenburg keinen Bogen : " Ihr Geschäft befndet sich ja gleich neben meinem Rundfunk- und Fernsehladen. " So erfuhr Günter Treder von dem vor 15 Jahren in den Neuen Bundesländern gegründeten Allianz-Kinderhilfsfonds.

Kerstin Uebersalz setzte sich bereits vor einem Jahr dafür ein, dass der Kinderhilfsfonds dem Elternhaus des Förderkreises 1500 Euro für den Kauf eines Großbildfernsehers und eines Hometrainers zur Verfügung stellte. Vor einigen Tagen wurde ein Therapie-Rollstuhl an den Förderkreis übergeben. Die dafür notwendigen 1500 Euro übernahm der Kinderhilfsfonds.

Den Rollstuhl hatte sich die Physiotherapeutin Susann Armgart sehnlichst gewünscht. Bei der Scheckübergabe mit dabei war auch Birgit Rößler, ehrenamtliche Geschäftsführerin des Allianz-Kinderhilfsfonds. Sie berichtete, dass der Fonds ausschließlich durch Spenden der rund 4500 Allianz-Vertretungen sowie die Mitarbeiter der Hauptverwaltungen in den Neuen Ländern gespeist wird : " In den vergangenen 15 Jahren haben wir zwei Millionen Euro Spenden bekommen – und sie bis auf den letzten Cent ausschließlich an gemeinnützige Einrichtungen weiter gegeben. "