Wernigerodes Harzklub-Zweigverein hat auf seiner Jahreshauptversammlung am Mittwochabend eine erfolgreiche Bilanz für 2008 gezogen. Gleichzeitig wurde die Diskussion eröffnet, ob die Naturfreunde die Sternwanderung im kommenden Jahr und den Deutschen Wandertag 2014 ausrichten sollen.

Wernigerode. Volker Friedrich musste sich am Mittwochabend bei der Jahreshauptversammlung im Rathaussaal korrigieren. Der Vorsitzende des Harzklub-Zweigvereins Wernigerode hatte unlängst in der Volksstimme eine zu geringe Mitgliederzahl genannt. Nicht etwa 140 Wanderfreunde, sondern 167 bekannten sich bis zum Jahresende 2008 zu den Zielen des Vereins.

Kassenwartin Inge Härtling bestätigte dies : Demnach gab es im Berichtszeitraum 27 Neuaufnahmen. Dem standen drei Todesfälle bzw. Austritte gegenüber.

Dieser Zuwachs freute auch Dr. Rainer Schulz. Der Vertreter des Hauptvorstandes würdigte die erfolgreiche Entwicklung des Harzklub-Zweigs. Sie hebe sich wohltuend von einzelnen anderen Vereinen ab, deren Überleben stark gefährdet sei. Schulz regte an, dass sich die Wernigeröder darum bewerben, 2010 eine Sternwanderung in der bunten Stadt am Harz enden zu lassen. Dieser Vorschlag und die Idee von Volker Friedrich, 2014 den Deutschen Wandertag auszurichten, sorgte für eine angeregte Diskussion. Letztlich wurde allerdings entschieden, die nächsten Klön-abende für eine endgültige Meinungsbildung zu nutzen.

Vorstandsmitglied Herbert Riemeier lud alle Mitglieder dazu ein, sich bereits am morgigen Sonnabend, 28. März, am Frühjahrsputz des Waldes unterhalb des Schlosses zu beteiligen. Treffpunkt dafür ist um 9 Uhr am Marstall. Für April kündigte Riemeier zudem das Pfanzen von 400 Bergahorn-Bäumchen an.

Im Rechenschaftsbericht des Vorstandes gab es viel Lob für das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder. Dazu zählen die Organisation von 56 Wanderungen und sechs offenen Touren für den Gesamt-Harzklub mit insgesamt 850 Teilnehmern. Außerdem wurden im vergangenen Jahr 136 neue Schilder angebracht und Sitzbänke am Kastanienplatz und am Hilmersberg aufgestellt.

Volker Friedrich kündigte an, dass noch 2009 in der Nähe der Mönchsbuche eine neue Hütte " an einem hellen freundlichen Standort am Oberförster-Koch-Weg gebaut wird ". Sie soll ähnlich der am Triangel errichteten gestaltet werden.

Besondere Erwähnung fand schließlich die Freundschaft zu den Wanderern vom Pfälzer Waldverein in Neustadt an der Weinstraße. Mit regelmäßigen Kontakten dorthin beweisen die Wernigeröder im 20. Jahr der Städtepartnerschaft, dass diese lebt. Übrigens

Wernigerode ( im ). Die Finanzierung für das am ersten Septemberwochenende in Wernigerode geplante Harzfest ist gesichert. Damit kann heute der Vertrag zwischen dem Harzer Förderkreis als Ausrichter und der Stadtverwaltung unterschrieben werden. Wie deren Pressesprecher Andreas Meling auf Nachfrage informierte, wird es parallel dazu kein Altstadtfest geben. Eine Variante wäre, dass sich der Verein in die Großveranstaltung mit einbringt. Als andere Möglichkeit stehe das Angebot, das Altstadtfest zwei Wochen vor oder nach dem Brauchtumstrubel stattf nden zu lassen. Darüber müssten jetzt die Initiatoren entscheiden.