Schierke. Gut vier Stunden dauerte es : Dann war die Besichtigungstour durch Schierke vollbracht.

Dieser Rundgang fand im Rahmen eines ersten Arbeitsbesuches von Wernigerodes Oberbürgermeister Peter Gaffert und seinen leitenden Mitarbeitern im künftigen Ortsteil statt. Zusammen mit Bürgermeister Jochen Ermisch und der Spitze der Verwaltungsgemeinschaft Brocken / Hochharz ging es zu gemeindeeigenen Liegenschaften wie Eisstadion, dem Komplex aus Ex-Grundund Sekundarschule, Jugendclub und Turnhalle, den maroden Bodebrücken sowie abschließend ins Rathaus. Zuvor hatte der Tross noch die Parkplätze und die Hotelruinen in Augenschein genommen.

" Ich halte es für dringend notwendig, dass wir für Schierke eine Ortsentwicklung vorantreiben, in der klar def - niert wird, wo touristische Attraktionen mit der notwendigen Erschließung etabliert werden sollen ", gibt Peter Gaffert die künftige Richtung vor. Ebenso wichtig ist es, an welchen Punkten die Stadt auch mit eigenen Gebäuden weitere inhaltliche Schwerpunkte setzt und wie die Verkehrsführung in den nächsten Jahren erfolgen soll. Hierzu hat es erste Gespräche mit dem sachsenanhaltischen Wirtschaftsministerium gegeben. Von dort wurde laut Rathauschef bereits Unterstützung zugesagt. Gaffert bekräftigte zudem, dass in der Gemeinde ein großes Potenzial für eine positive Entwicklung vorhanden ist. Der Oberbürgermeister : " Trotzdem wird nicht alles sofort und gleich gehen. " Dazu müssen aber auch alle an einem Strang ziehen.

Für die nächsten Wochen wurde zudem vereinbart, dass auf Ämterebene intensiv die Zusammenführung der beiden Verwaltungen vorangetrieben wird.

Was fnanziell auf die Wernigeröder zukommen könnte, ist im Übrigen bislang unklar. Stadt-Pressesprecher Andreas Meling sprach auf Nachfrage gestern von einem " hohen einstelligen Millionenbereich ".